Basketball: Turniersieg in Hagen
WWU Baskets geben „gutes Statement“

Münster -

Das kann sich sehen lassen: Die WWU Baskets Münster haben beim Vorbereitungsturnier zwei Konkurrenten aus der 2. Bundesliga Pro B geschlagen und sich damit den Turniersieg gesichert. Dabei überzeugte die Defensive, aber auch die Offensive vermochte sich in Szene zu setzen. Alles in allem ist Trainer Philipp Kappenstein zufrieden mit dem Status quo.

Sonntag, 13.09.2020, 20:44 Uhr aktualisiert: 16.09.2020, 17:32 Uhr
Top-Vorstellung: Jasper Günther.
Top-Vorstellung: Jasper Günther.

Die WWU Baskets Münster haben sich ihre weiße Vorbereitungsweste auch beim Testturnier in Hagen bewahrt. Nach dem 72:58 (32:28)-Auftakterfolg am Samstag gegen die RheinStars Köln gewann der Pro-B-Ligist mit dem 80:56 (48:34) im Finale gegen EN Baskets Schwelm ein weiteres Duell gegen einen Klassenkonkurrenten – es war der fünfte Testspielsieg im fünften Spiel. „Das war ein gelungenes Wochenende und ein gutes Statement, wo wir gerade stehen. Für den jetzigen Stand bin ich sehr zufrieden. Wir können darauf aufbauen, dürfen uns aber nicht ausruhen und wollen noch neue Sachen in unser Spiel integrieren“, sagte Trainer Philipp Kappenstein.

Der Status quo aber kann sich schon sehen lassen. Ohne den angeschlagenen Center Kai Hänig (Sprunggelenk) und den geschonten Marck Coffin ging Münster die Aufgaben an und zeigte sich dabei gerade in der Defensive schon in beachtlicher Verfassung. Auch wenn Schwelm ohne den Amerikaner Montreal Scott und Anell Alexis antrat, sind 56 zugelassene Punkte eine Ansage der Baskets, die eine temporeiche erste Halbzeit boten und auch offensiv zu überzeugen wussten – wie etwa beim Dunk von Malcolm Delpeche nach Anspiel von Oliver Pahnke zum 33:16. Münster hatte alles im Griff, die Neuner-Rotation war bissig und aggressiv gegen den Nordstaffel-Vize der vergangenen Saison.

Günther wird Spieler des Turniers

Schon gegen Köln um den Ex-Münsteraner Marco Porcher hatten die Baskets „einen Stresstest gegen ein physisch richtig starkes Team“ bestanden. Bis ins Schlussviertel setzten die Rheinländer den Westfalen zu, dann aber verteidigte Münster aber noch einmal intensiver und zog angeführt vom starken Jasper Günther (15 Punkte) – er wurde Spieler des Turniers und erhielt als Anerkennung eine Uhr – nach Korberfolgen von Jan König, Thomas Reuter und Cosmo Grühn auf 61:52 davon. Es war die Entscheidung.

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