Basketball: 2. Bundesliga Pro B
In den Playoffs bleibt es für die WWU Baskets extrem spannend

Münster -

Natürlich richtete sich der Blick auch aufs Parallelspiel. Die WWU Baskets Münster – oder zumindest die Verantwortlichen – wussten schon kurz nach dem Beginn der eigenen Partie, dass es ein enges Rennen um den Halbfinaleinzug wird. Die Konzentration galt dennoch auch nachher der Aufarbeitung des 85:75 gegen Hanau.

Donnerstag, 29.04.2021, 10:40 Uhr
Cosmo Grühn, der gegen Hanau von der Bank kam, überzeugte mit zwölf Punkten.
Cosmo Grühn, der gegen Hanau von der Bank kam, überzeugte mit zwölf Punkten. Foto: Jürgen Peperhowe

Als die WWU Baskets um kurz vor 20 Uhr ins grelle Scheinwerferlicht zur Spielervorstellung einliefen, lieferten sich 650 Kilometer weiter südlich Münsters Gruppen-Kontrahenten Bayern II und der VfL SparkassenStars Bochum ein hochspannendes Duell. 86:86 stand es 30 Sekunden vor dem Ende, am Berg Fidel glühte bei Manager Helge Stuckenholz und Clubpräsident Meinhard Neuhaus der Liveticker, der letztlich die Bayern (Erol Ersek machte 41 Punkte!) mit 88:86 als Sieger auswies.

Die Folge: Den vorzeitigen Halbfinaleinzug gab es am Mittwoch noch nicht zu bejubeln, das Weiterkommen entscheidet sich erst am Samstag (19 Uhr) in Bochum. Kein Problem für Münsters Coach Philipp Kappenstein, der von der „besten Ausgangslage“ für sein Team sprach, allerdings zunächst die Analyse der Hanau-Begegnung in den Vordergrund stellte. So war er „happy“ mit dem 85:75-Erfolg, für den seine Schützlinge 40 Minuten lang richtig schuften mussten. „Das hatten wir so erwartet. Unter den besten acht Mannschaften der Saison gibt es kein Team, das man mal eben so schlägt“, sagte Cosmo Grühn, der mit zwölf Punkte gerade im zweiten und dritten Viertel in wichtigen Phasen auftrumpfte. Dabei kam der 22-Jährige anders als gegen die Bayern diesmal von der Bank. „Aber das macht uns doch so stark, dass wir einen so tiefen Kader haben. Jeder stellt seine Spielzeit hinten an, und wenn Thommy Reuter alle drei Minuten einen Dreier trifft, halte ich mich gerne zurück“, so Grühn.

Der so gelobte 29-Jährige hatte einen treffsicheren Abend erwischt und meinte: „Bei uns sind die wichtigen Würfe gefallen. Defensiv hätten wir über 40 Minuten etwas forcierter zupacken müssen, zumal wir körperlich Vorteile hatten.“ So blieb es lange offen. Ohne Folgen.

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