Nach EHF-Rekordvertrag
TV-Rechte-Vergabe des Handball-Europapokals: Sky oder DAZN?

Berlin (dpa) - Nach Abschluss des Rekordvertrages der Europäischen Handball Föderation mit den Agenturen Infront und DAZN werden jetzt in Deutschland die TV-Rechte der europäischen Club-Wettbewerbe verhandelt.

Dienstag, 04.02.2020, 07:12 Uhr aktualisiert: 04.02.2020, 12:28 Uhr
Der Verkauf der Übertragungsrechte soll sich für die Vereine lohnen.
Der Verkauf der Übertragungsrechte soll sich für die Vereine lohnen. Foto: Axel Heimken

Der Vergabeprozess laufe, sagte EHF-Präsident Michael Wiederer der Deutschen Presse-Agentur. «Da werden Gespräche mit Sky genauso geführt wie mit allen anderen.» Der Pay-TV-Sender darf die Champions League noch bis zum Ende der Saison zeigen.

Obwohl DAZN den EHF-Vermarktungsvertrag - damals noch unter dem Namen Perform - gemeinsam mit der Agentur Infront abgeschlossen hat, kommt es jetzt zu einem Kuriosum bei den TV-Verhandlungen in Deutschland. «DAZN ist einer wie alle anderen auch», sagte Wiederer: «Infront verhandelt selbst für den deutschen Markt.» DAZN ist sowohl Agentur als auch Streaminganbieter.

Mindestens eine halbe Milliarde Euro spült der neue Medien- und Vermarktungsvertrag, der seit Beginn des Jahres bis 2030 läuft, in die Kassen der EHF.

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