Corona-Krise
Hannovers Handball-Sportchef: Kann «einen erwischen»

Hannover (dpa) - Sven-Sören Christophersen, Sportchef der TSV Hannover-Burgdorf, befürchtet für einige Handball-Clubs in der Corona-Krise dramatische Folgen.

Freitag, 27.03.2020, 15:17 Uhr aktualisiert: 27.03.2020, 15:20 Uhr
Hannover-Sportchef Sven-Sören Christophersen befürchtet für einige Handball-Clubs in der Corona-Krise dramatische Folgen.
Hannover-Sportchef Sven-Sören Christophersen befürchtet für einige Handball-Clubs in der Corona-Krise dramatische Folgen. Foto: Holger Hollemann

Er nehme wahr, «dass allen das Wasser bis zum Hals steht. Bei dem ein oder anderen vielleicht auch schon noch etwas höher», sagte Christophersen am Freitag in einem Interview auf bild.de. «Es kann vielleicht einen erwischen.»

Die Handball-Bundesliga hat ihren Spielbetrieb vorerst bis zum 22. April ausgesetzt. Christophersen geht aber von einer längeren Pause und sogar von einem Saisonabbruch aus. «So, wie es sich gerade entwickelt, wird es mit jedem Tag unwahrscheinlicher», sagte der 34 Jahre alte Ex-Profi zu einer Fortsetzung der Spielzeit im Mai oder Juni.

«Denn ohne Zuschauer macht es im Handball keinen Sinn, die Einnahmen aus dem Ticketing sind ein großer Faktor. Wir würden nur Kosten hochschrauben, aber keine Einnahmen dagegensetzen», sagte Hannovers Sportchef und stellte klar: «Spiele ohne Zuschauer wird es bei uns nicht geben.»

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