Feinschmecker
Tierisches Fressvergnügen bei der EM: Von Mango bis Banane

Rotterdam (dpa) - Wenn Alice bei der EM in Rotterdam wieder fehlerfreie Runden zeigt, bekommt die Stute von ihrer Reiterin Simone Blum als Belohnung Mangos. So wie bei der WM vor einem Jahr, als die Stute die Springreiterin zum Einzelgold trug.

Dienstag, 20.08.2019, 07:28 Uhr aktualisiert: 20.08.2019, 07:30 Uhr
Simone Blums Stute Alice steht auf Mangos.
Simone Blums Stute Alice steht auf Mangos. Foto: Rolf Vennenbernd

«Vielleicht sollte ich das auch mal versuchen», scherzte Blums Teamkollege Daniel Deußer mit Blick auf die Weltmeisterin. Sein Hengst Tobago bevorzugt gewissermaßen die Hausmannskost der Pferde: Äpfel und Möhren.

Isabell Werths Bella Rose bekommt keine Mangos, aber häufiger Bananen. «Wir essen alle zu Hause gerne Bananen, auch mal im Stall», berichtet die erfolgreichste Reiterin der Welt: «Dadurch ist das entstanden.» Ansonsten gibt es auch für das EM-Pferd der Dressurreiterin den Klassiker: Äpfel und Möhren.

«Meistens wird das durch Zufall herausgefunden», erklärte Jan-Hein Swagemakers, der Tierarzt der deutschen Springreiter, die exotischen Vorlieben mancher Vierbeiner. Der Veterinär weiß aber: «Viele Pferde, die Mangos mögen, gibt es nicht.»

Grundsätzlich seien Früchte aus fernen Ländern kein Problem. «Aber Ananas werden Pferde nicht mögen», weil sie auch eine herbe, säuerliche Note haben. «In der Regel mögen es Pferde süß», sagte Swagemakers: «Und wie beim Menschen sind auch bei Pferden die Geschmäcker unterschiedlich.»

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