Radsport
Cross-Country: Sabine Spitz verpasst WM-Medaille klar

Hafjell (dpa) - Radprofi Moritz Milatz hat bei den Mountainbike-Weltmeisterschaften im norwegischen Hafjell die Bronzemedaille nur um fünf Sekunden verpasst. Im Cross-Country-Rennen der Männer fuhr Milatz auf dem vierten Rang über die Ziellinie.

Samstag, 06.09.2014, 18:15 Uhr aktualisiert: 06.09.2014, 18:18 Uhr
Die Mountainbike-WM wird im norwegischen Hafjell ausgefahren. Foto: Maxime Schmid
Die Mountainbike-WM wird im norwegischen Hafjell ausgefahren. Foto: Maxime Schmid Foto: dpa

Manuel Fumic komplettierte das gute deutsche Ergebnis mit dem fünften Platz zehn Sekunden dahinter, vergab durch einen Radwechsel aber eine noch bessere Platzierung.

Weltmeister wurde der Franzose Julien Absalon vor Topfavorit Nino Schurter aus der Schweiz und Marco Aurelio Fontana aus Italien. Peking-Olympiasiegerin Sabine Spitz wurde im Cross-Country der Frauen 3:05 Minuten hinter der Weltmeisterin Catharine Pendrel Achte.

Fumic vergab eine bessere Platzierung, als er sich im letzten Renndrittel wegen eines Speichengeräuschs für einen Hinterradwechsel entschied, der sich im Nachhinein als unnötig herausstellte. «Ich musste eine Entscheidung treffen», sagte der zerknirschte Fumic. «Da kann man nichts machen, ich wusste nicht was es war.»

Milatz konnte sich mit seiner besten Platzierung bei einer WM trösten. «Marco war da einfach stärker. Ich habe eine Runde gebraucht bis bei mir die Beine aufgegangen sind», sagte der Freiburger. «Vierter Platz bei einer WM ist kein schlechtes Ergebnis.»

Die 42 Jahre alte Schwarzwälderin Spitz, die 2008 Olympia-Gold im Cross-Country gewonnen hatte, konnte nur im ersten Renndrittel mit der Spitze mithalten. «Klar habe ich mir mehr erhofft», sagte Spitz, «aber letztendlich ist es so: wenn man nicht vorne dabei ist, hatte man auch nicht genug Power an diesem Tag.» Die deutsche Meisterin Adelheid Morath ( Freiburg ) war bereits am Freitag krankheitsbedingt abgereist.

Silber und Bronze in der olympischen Disziplin gingen bei den Frauen an die Russin Irina Kalentjewa und die Amerikanerin Lea Davison. Nina Wrobel aus Freiburg landete auf Rang 28.

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