Radprofi
Burghardt: Tour-Start, «wenn es nicht mehr gefährlich ist»

Frankfurt/Main (dpa) - Der deutsche Radprofi Marcus Burghardt begrüßt die Verlegung der Tour de France in den Spätsommer wegen der Coronavirus-Pandemie, sieht seinen Sport aber auch bei einem Start Ende August in der Pflicht.

Dienstag, 21.04.2020, 12:27 Uhr aktualisiert: 21.04.2020, 12:30 Uhr
Marcus Burghardt fährt für das deutsche Team Bora-hansgrohe.
Marcus Burghardt fährt für das deutsche Team Bora-hansgrohe. Foto: Bernd Thissen

«Generell finde ich es wichtig, dass die Tour nur dann gestartet wird, wenn es nicht mehr gefährlich ist. Nicht nur für uns Fahrer, sondern auch für das Teampersonal und die Zuschauer», sagte der 36-Jährige in einem Interview von «Münchner Merkur» und «tz». Nach aktuellem Stand ist das größte Radrennen der Welt von 29. August bis 20. September mit Publikum geplant.

Der Routinier vom Team Bora-hansgrohe könnte dann ein wichtiger Helfer für die deutsche Tour-Hoffnung Emanuel Buchmann sein. «Ein Ziel braucht man ja immer - und nach den Leistungen im letzten Jahr ist es auch das richtige Ziel, das Podium anzupeilen. Das ist auch realistisch», sagte Burghardt über den Vierplatzierten des Vorjahres. Eine Garantie für eine eigene Teilnahme in Frankreich hat er bislang nicht, sagte Burghardt. «Für mich ist es kein Druck. Ich weiß, dass ich dem Team viel geben kann und stets ein wichtiger Baustein war.»

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