Kurzbahn-EM
Keine weiteren Medaillen für deutsche Schwimmer

Glasgow (dpa) - Die deutschen Schwimmer haben ihr Medaillenkonto am vierten Tag der Kurzbahn-EM in Schottland nicht weiter aufgestockt.

Samstag, 07.12.2019, 20:56 Uhr aktualisiert: 07.12.2019, 21:00 Uhr
Freistilschwimmerin Bruhn fehlten im Rennen über 200 Meter nur 13 Hundertstelsekunden auf Bronze.
Freistilschwimmerin Bruhn fehlten im Rennen über 200 Meter nur 13 Hundertstelsekunden auf Bronze. Foto: Andreas Gora

Nah am Podest war Freistilschwimmerin Annika Bruhn, die in einem packenden 200-Meter-Rennen Edelmetall nur knapp verpasste und in 1:53,48 Minuten einen deutschen Rekord aufstellte. Der 27-Jährigen, die zwischenzeitlich länger führte, fehlten beim Sieg der Britin Freya Anderson als Vierte 13 Hundertstelsekunden auf Bronze. Isabel Gose wurde Sechste.

Schmetterling-Schwimmer Marius Kusch belegte zwei Tage nach seinem Gold-Gewinn über die doppelte Distanz über 50 Meter in 22,65 Sekunden Rang acht. Den Sieg sicherte sich der Russe Oleg Kostin. Über seine Nebenstrecke 100 Meter Freistil schied Kusch genauso im Halbfinale aus wie Philip Heintz über 100 Meter Lagen.

Über 200 Meter Lagen stellte die Ungarin Katinka Hosszú erneut eindrucksvoll ihre Ausnahmestellung unter Beweis. Die 30-Jährige gewann mit mehr als einer Körperlänge Vorsprung vor der zweitplatzierten Schweizerin Maria Ugolkova Gold. Die erst 16 Jahre alte Zoe Vogelmann aus Heidelberg wurde Siebte. Letztmals geschlagen bei einer internationalen Großveranstaltung wurde Hosszu auf ihrer Paradestrecke 2012. Das deutsche Team hat in Glasgow bislang fünf Medaillen geholt.

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