NHL
Draisaitl bleibt blass - Siege für Grubauer und Greiss

Edmonton (dpa) - Deutschlands Eishockey-Superstar Leon Draisaitl ist zum zweiten Mal nacheinander ohne Scorerpunkt für die Edmonton Oilers geblieben.

Freitag, 07.02.2020, 07:52 Uhr aktualisiert: 07.02.2020, 07:56 Uhr
Goalie Philipp Grubauer (r) von den Colorado Avalanche in Aktion gegen Chris Tierney von den Ottawa Senators.
Goalie Philipp Grubauer (r) von den Colorado Avalanche in Aktion gegen Chris Tierney von den Ottawa Senators. Foto: Fred Chartrand

Zuvor war dem gebürtigen Kölner in der nordamerikanischen Profiliga NHL elf Mal nacheinander mindestens ein Treffer oder eine Vorlage gelungen. Obendrein mussten die Kanadier bei der 3:6 (2:2, 0:2, 1:2)-Niederlage gegen die San Jose Sharks die zweite Pleite in Folge hinnehmen.

Besser lief es hingegen für Philipp Grubauer und die Colorado Avalanche. Das Team aus Denver schaffte zum ersten Mal seit dem 11. Februar 2016 wieder einen Sieg in Ottawa. Beim 4:1 (1:1, 2:0, 1:0)-Erfolg bei den Senators parierte Grubauer 25 Schüsse.

Ebenfalls erfolgreich war Torhüter-Kollege Thomas Greiss mit den New York Islanders. Während Landsmann Tom Kühnhackl im Aufgebot der Gastgeber fehlte, verzeichnete Greiss beim 5:3 (0:2, 2:1, 3:0)-Heimsieg gegen die Los Angeles Kings 22 Paraden. Die Islanders verbesserten sich in der Metropolitan Division auf den dritten Tabellenplatz. Die Kings, bei denen der frühere Bundestrainer Marco Sturm als Assistenzcoach arbeitet, kassierten indes die achte Niederlage im neunten Spiel.

Nach unten zeigt auch die Formkurve der Calgary Flames, bei denen Tobias Rieder unter Vertrag steht. Im Heimspiel gegen die Nashville Predators unterlagen die Kanadier mit 2:3 (1:2, 1:1, 0:0) und kassierten somit die dritte Pleite in Folge. Außerdem stand Korbinian Holzer für die Anaheim Ducks etwas mehr als 13 Minuten auf dem Eis. Die 2:3 (0:1, 1:1, 1:0, 0:1)-Niederlage nach Verlängerung bei den Montreal Canadiens konnte aber auch der Verteidiger nicht verhindern.

Angreifer Dominik Kahun hingegen fehlte den Pittsburgh Penguins zum vierten Mal in Serie. Während der fünfmalige Stanley-Cup-Gewinner im Verfolgerduell der Eastern Conference bei den Tampa Bay Lightning mit 2:4 (0:2, 1:1, 1:1) den Kürzeren zog, trainierte Kahun individuell. Sein Trainer Mike Sullivan erklärte, dass der 24-Jährige nach seiner erlittenen Gehirnerschütterung gute Fortschritte machen würde.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7244248?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686210%2F2686268%2F
Nachrichten-Ticker