DEB-Präsident
Reindl: Spiele ohne Zuschauer wären «ein herber Schlag»

Garmisch-Partenkirchen (dpa) - Auch DEB-Präsident Franz Reindl kann sich Geisterspiele im Eishockey in der Coronavirus-Krise nicht vorstellen.

Mittwoch, 15.04.2020, 04:10 Uhr aktualisiert: 15.04.2020, 05:01 Uhr
Kann sich Spiele ohne Zuschauer nicht vorstellen: DEB-Präsident Franz Reindl.
Kann sich Spiele ohne Zuschauer nicht vorstellen: DEB-Präsident Franz Reindl. Foto: Tobias Hase

«Ohne Zuschauer zu spielen, wäre ein herber Schlag für das Eishockey. Wir leben von den Fans. Von Euphorie. Von Leidenschaft», sagte der Chef des Deutschen Eishockey Bunds der «Eishockey News»: «Das ist ein Unterschied zum Profifußball. Den kann man eher im TV zeigen ohne Zuschauer im Stadion.» Unter dem Dach des DEB sind die Oberligen, die Nachwuchs- und Frauenligen organisiert, die wie die Deutschen Eishockey Ligen (DEL) vorzeitig abgebrochen worden waren.

Welche finanziellen Folgen ein Spielbetrieb in der neuen Saison ohne Zuschauer haben kann, hatte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke bereits verdeutlicht. Sollten wegen der Coronavirus-Pandemie auch im September noch keine Spiele mit Publikum möglich sein, könnte dies zum Zusammenbruch der DEL führen. «Der Spielbetrieb wäre dann nicht refinanzierbar. Das kann nur übergangsweise und kurzzeitig ein Szenario sein», hatte Tripcke der Deutschen Presse-Agentur gesagt.

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