Coronavirus-Pandemie
Darts-Chef: «Spätestens 2022 wird die Reise weitergehen»

London (dpa) - Darts-Chef Werner von Moltke glaubt in der derzeitigen Coronavirus-Pandemie nicht an langfristige Konsequenzen für seinen Sport.

Freitag, 17.04.2020, 11:45 Uhr aktualisiert: 17.04.2020, 11:48 Uhr
2021 soll beim Darts alles ein wenig kleiner gefahren werden.
2021 soll beim Darts alles ein wenig kleiner gefahren werden. Foto: Bodo Marks

«Vielleicht sagt man, im nächsten Jahr macht man alles ein bisschen kleiner, um zu schauen, ob alles wieder funktioniert. Aber spätestens in 2022 wird die Reise weitergehen. Das ist aber nur meine persönliche Einschätzung», sagte der Geschäftsführer der PDC Europe in einem Interview der Online-Plattform «ntv.de». Wegen der Krise sind derzeit alle Wettbewerbe gestoppt, in Deutschland werden Turniere in Hallen mit Publikum wohl noch monatelang nicht stattfinden können.

«Wir wissen nicht, wann es weitergeht. Wir wissen nur, dass es noch sehr lange dauern wird», sagte von Moltke. Als Konsequenz der derzeitigen Richtlinien kann sich der Funktionär auch vorstellen, Darts-Turniere in nächster Zeit ohne Publikum auszutragen. «Darüber denken wir nach, um den Spielern nach wie vor Einkommensmöglichkeiten zu geben. Die PDC hat eine Verantwortung gegenüber den Spielern, die ihr Geld verdienen müssen. Und natürlich wird es deshalb, wenn gar nichts mehr geht, Alternativen geben müssen», sagte von Moltke. Die derzeitigen «Darts-at-home»-Turniere, bei denen Spieler zuhause gegeneinander spielen, seien für die Rangliste aber keine Option.

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