Nach Coronavirus-Pause
Sportklettern: Deutsche Boulderer stark in Innsbruck

Innsbruck (dpa) - Die deutschen Sportkletterer haben ihren ersten Wettkampf nach der Corona-Pause erfolgreich bestritten. Im ersten Einladungs-Event der sogenannten Austria Climbing Summer Series kamen Philipp Martin aus Kempten und Christoph Schwaiger aus Ingolstadt auf die Plätze zwei und drei.

Freitag, 10.07.2020, 17:25 Uhr aktualisiert: 10.07.2020, 17:28 Uhr
Der österreichische Kletterer Jakob Schubert siegte in Innsbruck.
Der österreichische Kletterer Jakob Schubert siegte in Innsbruck. Foto: Lino Mirgeler

Geklettert wurde in Innsbruck die Disziplin Bouldern, bei der schwierige Elemente in Absprunghöhe ohne Seilsicherung bewältigt werden müssen. Der Sieg ging an den Lokalmatador und Boulder-Vizeweltmeister Jakob Schubert. Der WM-Dritte Yannick Flohé aus Aachen schaffte es nicht ins Finale. Bei den Frauen wurden Lucia Dörffel aus Sachsen Achte.

In der aktuellen Weltcup-Pause luden die Österreicher für das Event Sportler aus dem eigenen Kader, aus Deutschland und der Schweiz ein. Die beiden deutschen Top-Kletterer Alexander Megos (Erlangen) und Jan Hojer (Köln), die im nächsten Jahr bei Olympia antreten dürfen, verzichteten auf eine Teilnahme an der Sommer-Serie. Diese geht in der nächsten Woche mit einem zweiten Boulder-Wettkampf weiter.

© dpa-infocom, dpa:200710-99-742137/3

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7488124?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686210%2F2686268%2F
Nachrichten-Ticker