Fünfter der Vendée Globe
Weltumsegler Herrmann will nach Negativ-Tests ins TV-Studio

Hamburg (dpa) - Segelstar Boris Herrmann hält an den geplanten TV-Auftritten am Wochenende nach Ablauf der Quarantäne fest.

Mittwoch, 03.02.2021, 17:08 Uhr aktualisiert: 03.02.2021, 17:10 Uhr
Wieder zurück in Hamburg: Solo-Weltumsegler Boris Herrmann.
Wieder zurück in Hamburg: Solo-Weltumsegler Boris Herrmann. Foto: Martin Keruzoré

Fällt am Freitag der erneute Test auf das Coronavirus negativ aus, kann der Fünfte der Weltumseglung Vendée Globe am Samstag als Gesprächsgast ins «Aktuelle Sportstudio» des ZDF, teilte das Management des in Hamburg lebenden Profiseglers mit. Am Sonntag soll Herrmann in der ARD-Sportschau Glücksfee bei der Auslosung des Viertelfinals im DFB-Pokal spielen.

Talkshow-Termine in den Tagen zuvor sind jedoch auf nächste Woche verschoben worden. Dagegen findet der Instagram Live-Chat von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit Herrmann und dessen Frau Birte Lorenzen-Herrmann über die Initiative «My Ocean Challenge» am Freitag (15.30 Uhr) statt. Dabei geht es um Meeresforschung, Klimaschutz, Wissenschaft und Bildung.

Da Herrmann nach dem 80-tägigen Segeltörn im Risikogebiet Frankreich an Land gegangen ist, muss er sich in Deutschland in Quarantäne begeben. Diese kann durch einen zweiten Negativtest beendet werden.

Derweil schließt der 39-Jährige eine erneute Vendée-Globe-Teilnahme in vier Jahren nicht aus. «Ich werde nicht nein sagen und ich werde alles dafür wieder in Bewegung setzen, Himmel und Erde wie in den letzten vier Jahren, um noch mal diese Kampagne mit dem Team gemeinsam auf die Beine zu stellen», sagte er bei RTL/ntv. Wichtig sei ihm sein Bildungsziel, die Aufklärung über den Klimawandel und die Verschmutzung der Meere, weiter zu verfolgen und die «Klimabotschaft weiter nach außen zu tragen». Klimawandel sei etwas, «wo wir sehr großen Zeitdruck haben», betonte der Weltumsegler.

Die Kollision mit einem spanischen Fischkutter, die ihn am Schlusstag um eine noch bessere Platzierung brachte, beschäftigt Herrmann nicht weiter: «Was jetzt genau dazu geführt hat, können wir noch nicht sagen, aber es ist in gewisser Weise auch für mich abgehakt. Ich will das auch nicht zu sehr für mich diese Gesamtleistung überschatten lassen.»

© dpa-infocom, dpa:210201-99-258652/4

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