NBA
Cuban: Keine US-Nationalhymne vor Heimspielen der Mavs

Dallas (dpa) - Bei den NBA-Heimspielen der Dallas Mavericks wird in dieser Saison keine Nationalhymne gespielt. Mavericks-Besitzer Mark Cuban bestätigte dies der US-Nachrichtenagentur AP und «The Athletic». Er habe schon vor der Saison beschlossen, dass es keine Hymne geben werde.

Mittwoch, 10.02.2021, 07:13 Uhr aktualisiert: 10.02.2021, 07:16 Uhr
Mark Cuban ist Eigentümer des NBA-Clubs der Dallas Mavericks.
Mark Cuban ist Eigentümer des NBA-Clubs der Dallas Mavericks. Foto: Ron Jenkins

Das 127:122 tags zuvor gegen die Minnesota Timberwolves war das erste Heimspiel des Teams um Nationalspieler Maxi Kleber, bei dem 1500 geimpfte Zuschauer in das American Airlines Center durften. Dabei handelte es sich um Menschen mit essenziellen Berufen - sie mussten keinen Eintritt bezahlen. Cuban erklärte seine Entscheidung nicht weiter und sagte, niemand habe das Fehlen der Hymne bemerkt.

Insbesondere die Basketballer der NBA hatten in den vergangenen Monaten beim Abspielen der Hymne gekniet und so gegen Rassismus und soziale Ungerechtigkeit protestiert. Cuban hatte Kritik daran zurückgewiesen und die Spieler unterstützt.

Einen Sprecher der NBA zitierten die beiden US-Medien mit dem Satz: «Unter den besonderen Umständen dieser Saison ist es den Teams erlaubt, ihre Abläufe vor Spielbeginn so zu gestalten, wie sie es für passend erachten.»

© dpa-infocom, dpa:210210-99-375224/2

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7811502?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686210%2F2686268%2F
Nachrichten-Ticker