Beachvolleyball
Ludwig/Kozuch wieder auf der Beach-Welttour

Doha (dpa) - Olympiasiegerin Laura Ludwig und ihre Partnerin Margareta Kozuch kehren in dieser Woche auf die Beachvolleyball-Welttour zurück, die wegen der Corona-Pandemie ein Jahr pausiert hatte.

Montag, 08.03.2021, 13:26 Uhr aktualisiert: 08.03.2021, 13:28 Uhr
Laura Ludwig (r) und Margareta Kozuch kehren in dieser Woche auf die Beachvolleyball-Welttour zurück.
Laura Ludwig (r) und Margareta Kozuch kehren in dieser Woche auf die Beachvolleyball-Welttour zurück. Foto: Christian Charisius

Für den Restart der höchstdotierten internationalen Wettkampf-Tournee in Katar waren insgesamt acht deutsche Teams gemeldet. Erstmals nach der langen Unterbrechung werden auch wieder Qualifikationspunkte für die auf diesen Sommer verschobenen Olympischen Spiele in Tokio vergeben. «Ziel ist es, mit je zwei Frauen- und Männerteams in Japan dabei zu sein und dort um eine Medaille mitzuspielen», sagte Niclas Hildebrand, Sportdirektor des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV).

Nach dem derzeitigen Olympia-Ranking sind Ludwig/Kozuch (Hamburg), die Vizeweltmeister Julius Thole und Clemens Wickler (Hamburg) sowie Karla Borger und Julia Sude (Stuttgart) in Tokio dabei. Am 15. Juni wird die Qualifikation abgeschlossen. Wie viele Turniere es bis dahin überhaupt noch gibt, hat der Weltverband FIVB noch nicht verkündet. Den zweiten Männer-Platz könnte Deutschland auch noch über den Continental Cup erkämpfen.

In Katar mussten am Montag als erstes deutsches Duo Robin Sowa und Lukas Pfretzschner (Hamburg) in der Qualifikation ran. Das junge DVV-Perspektivteam schied mit 0:2 (19:21, 13:21) gegen die Brasilianer Saymon/Fabio aus.

Bei den Frauen trugen in den ersten Partien einige Teams die obligatorischen Sport-Bikinis, andere lange Hosen und Shirts. Um die Kleiderordnung beim Vier-Sterne-Turnier in Doha hatte sich im Vorfeld eine Diskussion entwickelt, nachdem die Gastgeber eine bein- und schulterbedeckende Sportbekleidung vorgeschrieben hatten. Das deutsche Nationalteam Borger/Sude hatte das heftig kritisiert, der Weltverband verkündete später eine Rücknahme der Vorschrift.

© dpa-infocom, dpa:210308-99-735902/2

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