DOSB-Präsident
Hörmann: Spitzensportreform wird sich verzögern

Berlin (dpa) - Die Reform der Spitzensport-Förderung wird sich nach Einschätzung von DOSB-Präsident Alfons Hörmann verzögern.

Donnerstag, 22.06.2017, 16:13 Uhr aktualisiert: 22.06.2017, 16:16 Uhr
Alfons Hörmann ist seit Dezember 2013 Präsident des Deutschen Olympischen Sportbunds.
Alfons Hörmann ist seit Dezember 2013 Präsident des Deutschen Olympischen Sportbunds. Foto: Michael Kappeler

Am Rande eines Treffens der Spitzenverbände sagte der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes, die Zeitpläne müssten da überprüft werden, wo die sogenannte Potenzialanalyse ins Spiel komme.

Mit dieser Methode soll anhand umfangreicher Daten berechnet werden, welche Möglichkeiten Sportarten und Athleten haben, in der Weltspitze mitzuhalten. Entsprechend sollen die Fördermillionen verteilt werden.

Bei den Sommersportarten werde die Analyse bis zu den Olympischen Spielen in Tokio 2020 nicht vollständig zu schaffen sein, sagte Hörmann. Grund dafür sei die Komplexität der Bewertung. «Wir wollen und werden die Reform umsetzen», bekräftigte der DOSB-Präsident. Hörmann ist sicher, dass der Staat die Mittel für den Leistungssport erhöhe, sobald die Reform greife.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4948574?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686210%2F2686249%2F
Nachrichten-Ticker