Ehemaliger FIFA-Vizepräsident
US-Richter verurteilt Jack Warner zu Millionenzahlung

New York (dpa) - Der frühere FIFA-Vizepräsident Jack Warner, der zu den Schlüsselfiguren im großen Korruptionsskandal um den Fußball-Weltverband zählt, ist von einem US-Gericht zu einer Strafzahlung in Höhe von 79 Millionen US-Dollar verurteilt worden, berichtet die Nachrichtenagentur AP.

Mittwoch, 10.07.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 10.07.2019, 20:02 Uhr
Jack Werner kämpft in seinem Heimataland Trinidad und Tobago gegen eine Auslieferung an die USA.
Jack Werner kämpft in seinem Heimataland Trinidad und Tobago gegen eine Auslieferung an die USA. Foto: Alva Viarruel

Ein New Yorker Bundesrichter verhängte die Sanktion demnach im Rahmen eines von der Konföderation CONCACAF angestrebten Verfahrens. Der Ex-Funktionär aus Trinidad und Tobago, einst selbst Präsident des klagenden Kontinentalverbandes für Nord- und Zentralamerika sowie die Karibik, entzieht sich allerdings seit Jahren dem Zugriff der Behörden und kämpft in seinem Heimatland gegen eine Auslieferung. Warner wird unter anderem beschuldigt, in seiner langen Laufbahn mehrere Millionen an Schmiergeldzahlungen in Zusammenhang mit der Vergabe von TV-Rechten angenommen zu haben. Er selbst bestreitet das.

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