Geplante Strukturreform
Oliver Bierhoff künftig ohne Stimmrecht im DFB-Präsidium

Frankfurt/Main (dpa) - Oliver Bierhoff hat in Zukunft kein Stimmrecht mehr im Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes. Dies ist eine Konsequenz aus der geplanten Strukturreform beim Deutschen Fußball-Bund, die beim Bundestag am 27. September verabschiedet werden soll.

Freitag, 26.07.2019, 16:21 Uhr aktualisiert: 26.07.2019, 16:24 Uhr
Hat künftig kein Stimmrecht mehr im Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes: Oliver Bierhoff.
Hat künftig kein Stimmrecht mehr im Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes: Oliver Bierhoff. Foto: Sebastian Gollnow

Entsprechende Anträge verabschiedete das Präsidium des DFB bei seiner Sitzung. Bierhoff war zunächst Manager der Nationalmannschaft und ist inzwischen der für den Spitzenfußball zuständige DFB-Direktor. Er soll nur noch beratend in dem Führungsgremium tätig sein.

Hintergrund ist die bereits bekannte angestrebte Trennung zwischen DFB GmbH und DFB e.V. beim Verband. Koch sprach von einer «strikten Trennung zwischen der operativen und sportlichen Lenkung». Der neue Präsident soll Aufsichtsratsvorsitzender der künftigen DFB GmbH werden, in der das gesamte operative Geschäft angesiedelt ist. Den Vorsitz der GmbH soll der DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius als Geschäftsführer übernehmen, während für Ex-Nationalspieler Bierhoff der Job als Geschäftsführer Sport vorgesehen ist.

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