CAS-Urteil
Restliche Transfersperre gegen FC Chelsea aufgehoben

Lausanne (dpa) - Der FC Chelsea darf nach einem Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs CAS ab Januar wieder neue Spieler verpflichten. Die vom Fußball-Weltverband FIFA verhängten Strafen wurden im Berufungsverfahren reduziert, wie das höchste Sportschiedsgericht in Lausanne mitteilte.

Freitag, 06.12.2019, 12:50 Uhr aktualisiert: 06.12.2019, 12:54 Uhr
Der FC Chelsea darf nach einem CAS-Urteil wieder Spieler verpflichten.
Der FC Chelsea darf nach einem CAS-Urteil wieder Spieler verpflichten. Foto: Nick Potts

Die FIFA hatte im Frühjahr entschieden, dass der FC Chelsea bis Sommer 2020 keine neuen Spieler einstellen dürfe, weil der Europa-League-Sieger aus England in 29 Fällen gegen die Regeln zur Verpflichtung Minderjähriger verstoßen haben soll. Auch eine Geldstrafe in Höhe von 600.000 Schweizer Franken (rund 526 000 Euro) war verhängt worden.

Im Berufungsprozess entschied der CAS nun, dass die Sperre auf eine Transferperiode reduziert wird. Diese hat der Premier-League-Club im Sommer verbüßt. Auch die Geldstrafe wurde um die Hälfte reduziert. Das mildere Urteil begründete der Internationale Sportgerichtshof damit, dass der FC Chelsea nur in etwa einem Drittel der von der FIFA beanstandeten Fälle gegen Transferregeln verstoßen hätte.

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