IOC-Mitglied
Coates: Ausreichend Rücklagen im Fall von Olympia-Absage

Tokio (dpa) - Im Fall einer Absage der Olympischen Spiele in Tokio wären die Veranstalter laut IOC-Mitglied John Coates finanziell ausreichend aufgestellt.

Mittwoch, 26.02.2020, 17:45 Uhr aktualisiert: 26.02.2020, 17:48 Uhr
John Coates, Vorsitzender der Koordinationskommission für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio.
John Coates, Vorsitzender der Koordinationskommission für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Foto: Du Xiaoyi

«Die Spiele werden nicht abgesagt», sagte das australische Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees dem «Sydney Morning Herald». «Aber wenn die Spiele abgesagt werden, ist das IOC in der Lage, den Mitgliedersport und die NOCs (die Nationalen Olympischen Komitees) weiter zu finanzieren.» Coates ist Teil des IOC-Koordinierungsteams für die Tokio-Spiele, zu denen rund 11.000 Athleten erwartet werden.

Eine Absage würde finanzielle Einbußen für den olympischen Sport bedeuten. Dem Bericht zufolge verfügt das IOC aber über einen Notfall-Fond von nahezu 900 Millionen US-Dollar (etwa 830 Millionen Euro).

Zuvor hatte IOC-Mitglied Richard Pound in einem Interview der US-Nachrichtenagentur AP geschätzt, dass es noch ein dreimonatiges Zeitfenster für eine Entscheidung über eine Absage der Olympischen Spiele wegen des neuartigen Coronavirus gebe.

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