Olympia in Tokio
IOC-Chef Bach: «Sind alle wegen Coronavirus besorgt»

Berlin (dpa) - IOC-Präsident Thomas Bach hat sich gut vier Monate vor dem geplanten Olympia-Start in Tokio an die Athleten auf der ganzen Welt gewandt.

Dienstag, 10.03.2020, 11:20 Uhr aktualisiert: 10.03.2020, 11:24 Uhr
Thomas Bach wendete sich an die Athleten.
Thomas Bach wendete sich an die Athleten. Foto: Jean-Christophe Bott

Er könne trotz der anhaltenden Krise durch die Verbreitung des Coronavirus «versichern, dass sich das IOC voll und ganz für erfolgreiche Olympische Spiele 2020 in Tokio einsetzt, die ab dem 24. Juli 2020 beginnen», schrieb Bach in einem Brief am vergangenen Donnerstag, der auch online nachzulesen ist. Weiter führte er aus: «Leider sind wir alle wegen des Coronavirus besorgt. Selbstverständlich war das Coronavirus in den letzten zwei Tagen auch ein zentrales Thema bei den Diskussionen des IOC-Vorstands.»

Bach dankte den Athleten aufgrund der derzeit schwierigen Situation auch für ihre Flexibilität. «Einige von euch mussten ihre Wettkampf-, Trainings- und Reisepläne aufgrund von Änderungen bei den Austragungsorten und Reisebeschränkungen ändern», schrieb Bach und ergänzte: «Ich versichere dir, dass das IOC weiterhin intensiv mit den NOKs und den Internationalen Verbänden zusammenarbeitet, um Lösungen für diese Herausforderungen zu finden und unter den gegebenen Umständen eine faire olympische Qualifikation zu gewährleisten.»

Der frühere Fechter ließ in seinen Zeilen keinen Zweifel daran, dass die Sommerspiele in Japan wie geplant stattfinden und ermutigte die Sportler, weiter hart für ihren sportlichen Traum zu arbeiten. «Bitte mache mit "Volldampf" weiter», schrieb Bach: «Dann können wir, die olympische Gemeinschaft, erneut die ganze Welt in einem friedlichen Wettbewerb vereinen.»

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