Olympia
Tokio denkt über Maßnahmen für straffere Spiele nach

Tokio (dpa) – Gastgeber Tokio will die Olympischen Spiele im Sommer 2021 angesichts einer möglichen weiteren Bedrohung durch das Coronavirus in manchen Bereichen «straffen und vereinfachen».

Donnerstag, 04.06.2020, 13:17 Uhr aktualisiert: 04.06.2020, 13:20 Uhr
Die Olympischen Spiele in Tokio wurden wegen der Coronavirus-Krise auf 2021 verlegt.
Die Olympischen Spiele in Tokio wurden wegen der Coronavirus-Krise auf 2021 verlegt. Foto: -

Gouverneurin Yuriko Koike nannte darüber hinausgehend allerdings keine Details. Die Maßnahmen sollten in Absprache mit der Zentralregierung und dem Organisationskomitee getroffen werden. Gespräche in der Angelegenheit seien bereits geführt worden.

Regierungssprecher Yoshihide Suga kommentierte bei einer Pressekonferenz mögliche straffere Spiele nicht, er betonte nur: «Es ist extrem wichtig, dass wir Gastgeber sicherer Spiele für Athleten und Zuschauer sind.» Wegen der Pandemie des Virus Sars-CoV-2 wurden die Olympischen Spiele um eine Jahr verschoben. Sie sollen nun am 23. Juli 2021 beginnen.

Der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo zufolge wird über eine Reduzierung der Zuschauer nachgedacht, die Eröffnungs- und Schlussfeiern der Olympischen Spiele und der anschließenden Paralympics könnten verkleinert werden. Weitere Maßnahmen könnten unter anderem Tests für die Athletinnen und Athleten sowie deren Trainer und Betreuer sowie auch für Zuschauer sein. Auch der Ausgang aus dem sogenannten Olympischen Dorf, in dem die Sportlerinnen und Sportler untergebracht sind, könnte eingeschränkt werden.

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