FIFA-Präsident
IOC «verfolgt die Situation» zum Verfahren gegen Infantino

Lausanne (dpa) - Das Internationale Olympische Komitee hält sich nach der Eröffnung eines Strafverfahrens gegen den FIFA-Präsidenten Gianni Infantino mit einer Kommentierung zurück.

Freitag, 31.07.2020, 10:48 Uhr aktualisiert: 31.07.2020, 10:52 Uhr
Wurde erst im Januar in das IOC aufgenommen: Der Chef des Fußball-Weltverbandes FIFA, Gianni Infantino.
Wurde erst im Januar in das IOC aufgenommen: Der Chef des Fußball-Weltverbandes FIFA, Gianni Infantino. Foto: Sebastian Gollnow

«Der IOC-Ethik- und Compliance-Beauftragte verfolgt die Situation und kann derzeit keine weitere Erklärung abgeben», hieß es in einer IOC-Stellungnahme auf dpa-Anfrage. «Das IOC betont, dass die Unschuldsvermutung vorherrscht.» Der Chef des Fußball-Weltverbandes wurde erst im Januar in das IOC aufgenommen.

Die Schweizer Staatsanwaltschaft hatte am 30. Juli angekündigt, gegen Infantino zu ermitteln. Dem 50-Jährigen werden wegen geheimer Treffen mit dem Leiter der Bundesanwaltschaft, Michael Lauber, Anstiftung zum Amtsmissbrauch, Anstiftung zur Verletzung des Amtsgeheimnisses und Anstiftung zur Begünstigung vorgeworfen.

© dpa-infocom, dpa:200731-99-992595/2

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7515901?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686210%2F2686249%2F
Nachrichten-Ticker