Pandemie
Coronavirus: DOSB bittet Behörden um Fingerspitzengefühl

Berlin (dpa) - Angesichts der aktuellen Entwicklungen in der Corona-Pandemie hat DOSB-Chef Alfons Hörmann einen Appell an die staatlichen Behörden gerichtet und um «Fingerspitzengefühl» bei deren Entscheidungen gebeten.

Donnerstag, 15.10.2020, 18:44 Uhr aktualisiert: 15.10.2020, 18:46 Uhr
Sorgt sich um die deutschen Sportvereine: Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).
Sorgt sich um die deutschen Sportvereine: Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Foto: Frank Rumpenhorst

«Wir appellieren an die Verantwortlichen der Politik über alle Ebenen die gesamte Kompetenz des Sports in die nunmehr anstehenden Weichenstellungen einzubeziehen damit sachgerechte Lösungen für unsere 90.000 Vereine und 27 Millionen Mitgliedschaften erreicht werden», sagte der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).

Sportdeutschland habe über acht Monate im hohen Maße Verantwortung übernommen und werde das weiterhin zum Wohle der gesellschaftlichen Entwicklung tun. «Wir werden uns auch weiterhin an die gemeinsam verabschiedeten Regeln halten, bitten wir unsere Partner in Politik und Verwaltungen aber gleichzeitig um das notwendige Fingerspitzengefühl, um abgestimmte und auf den Einzelfall und die tatsächlichen Verhältnisse vor Ort angepasste Lösungen zu entwickeln», erklärte Hörmann.

Der Dachverband sehe die sportlichen Aktivitäten als wichtigen Teil der Problemlösung der kommenden Monate und setze sich dafür ein, «dass die Strukturen des Sports die Krise überdauern, damit sie ihre wertvolle Arbeit für das Gemeinwohl auch künftig leisten können».

© dpa-infocom, dpa:201015-99-960512/2

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