Gleichberechtigung
St. Pauli: DFB soll sich mehr gegen Homophobie einsetzen

Hamburg (dpa) - Präsident Oke Göttlich vom FC St. Pauli hat den Deutschen Fußball-Bund (DFB) aufgefordert, sich auch auf internationaler Ebene für Strafen bei homophobem Verhalten einzusetzen.

Freitag, 19.02.2021, 13:56 Uhr aktualisiert: 19.02.2021, 13:58 Uhr
St. Paulis Präsident Oke Göttlich.
St. Paulis Präsident Oke Göttlich. Foto: Axel Heimken

In einem Video sprach der Chef des Zweitliga-Clubs aus Hamburg dabei konkret die DFB-Vizepräsidenten Rainer Koch und Peter Peters an.

«Ich erhoffe mir auch ganz deutlich von unseren deutschen Vertreterinnen und Vertretern (...) in der UEFA und auch in der FIFA, wo ja auch Neuwahlen anstehen, also von Herrn Koch und Herrn Peters, unbedingt eine Aktion, dass homophobe Äußerungen auch auf Weltverbands- und auch auf europäischer Verbandsebene sanktioniert werden», sagte er.

Er gab dem ehemaligen Nationalmannschaftskapitän Philipp Lahm recht, der in seinem Buch «Das Spiel» homosexuelle Spieler vor den Gefahren eines Coming-outs noch während der aktiven Karriere gewarnt hatte. «Ich möchte, dass diese Debatte endlich zeitgemäß geführt wird, wir über Diversität nicht mehr sprechen müssen in unserer Gesellschaft», sagte Göttlich. Er endet mit den Worten: «Wir sind hier, beim FC St. Pauli, gerne ein sicherer Hafen für Liebende aus aller Welt und aller Couleur.»

© dpa-infocom, dpa:210219-99-510773/2

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