Präsidiumsbeschluss
DFB gliedert wirtschaftliche Geschäftsbetriebe aus

Frankfurt/Main (dpa) - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird zum 1. Januar 2022 seine operativen wirtschaftlichen Geschäftsbetriebe an eine Tochtergesellschaft ausgliedern. Den Schritt im Wege der Verpachtung beschloss das Verbandspräsidium in Frankfurt am Main.

Freitag, 12.03.2021, 15:38 Uhr aktualisiert: 12.03.2021, 15:40 Uhr
DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius.
DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius. Foto: Alex Grimm

Ein Grundsatzbeschluss dazu war bereits beim DFB-Bundestag im Herbst 2019 ergangen. Die betroffenen Bereiche sind unter anderem die Nationalteams (Männer und Frauen), die U-Nationalmannschaften, die DFB-Pokalwettbewerbe, die 3. Liga und die Frauen-Bundesliga.

Über die geplante Ausgliederung der Elite-Schiedsrichter will das Präsidium noch einmal «gesondert beraten und beschließen». Der DFB gibt als Ziel an, «noch mehr Transparenz und Klarheit» zwischen den ideellen Aufgaben und den wirtschaftlichen Tätigkeiten zu schaffen. In der neuen Tochtergesellschaft soll ein Aufsichtsrat gebildet werden. «Diese notwendigen Veränderungen sind Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft des Verbandes», sagte Generalsekretär Friedrich Curtius.

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