Sa., 28.07.2018

German-Open-Tennisturnier Mayer und Bassilaschwili im Finale in Hamburg

Steht am Rothenbaum erneut im Finale: Titelverteidiger Leonardo Mayer.

Steht am Rothenbaum erneut im Finale: Titelverteidiger Leonardo Mayer. Foto: Daniel Bockwoldt

Tennis-Profi Leonardo Mayer hat es wieder geschafft. Im spannenden Halbfinal-Duell mit Jozef Kovalik behält der Titelverteidiger knapp die Oberhand und greift am Sonntag nach seinem dritten Titel am Hamburger Rothenbaum. Sein Gegner ist ein krasser Außenseiter.

Von dpa

Hamburg (dpa) - Titelverteidiger Leonardo Mayer und Außenseiter Nikolos Bassilaschwili bestreiten am Sonntag das Endspiel beim German-Open-Tennisturnier in Hamburg.

Der 31 Jahre alte Argentinier Mayer besiegte bei der mit 1,75 Millionen Euro dotierten ATP-Veranstaltung am Rothenbaum in der Vorschlussrunde Jozef Kovalik aus der Slowakei 6:7 (6:8), 6:4, 7:6 (9:7). Im zweiten Semifinale, das wegen eines Unwetters rund 135 Minuten unterbrochen werden musste, setzte sich der georgische Qualifikant 7:5, 0:6, 6:1 gegen Nicolas Jarry durch. Der Chilene hatte tags zuvor den Favoriten Dominic Thiem aus Österreich aus dem Turnier geworfen.

«Es war heute echt warm, aber das war mir egal. Ich liebe es, hier in Hamburg zu spielen» sagte Mayer, der seinen bisherigen beiden Siege auf der ATP-Tour 2014 und 2017 in der Hansestadt gefeiert hat. In diesem Jahr machte es der Südamerikaner jedoch spannender, als es ihm selbst lieb gewesen sein dürfte. Zwar gab er gegen den mutig mitspielenden Kovalik nicht einmal im Match seinen Aufschlag ab, verlor in Satz eins dennoch den Tiebreak gegen den Slowaken.

Nach Mayers souveränem Ausgleich ging es im Entscheidungssatz erneut in den Tiebreak. Dort hatte Mayer die besseren Nerven und auch etwas Glück, denn nach einem Hin und Her konnte Kovalik bei eigenem 6:5-Vorsprung seinen Matchball nicht nutzen. Mayer ging es beim Stand von 7:6 auch nicht besser. Dann aber war der Argentinier mit einem Ass zum 8:7 zur Stelle und verwandelte danach seinen zweiten Matchball nach 2:50 Stunden. «Das war viel Kampf und viel Kraft. Ein Match bis an meine Grenzen, das ich zum Glück gewonnen habe.»

Starke Regengüsse und die Tatsache, dass sich das Stadiondach über dem Centre Court wegen einer defekten Steuereinheit nicht schließen ließ, brachten dann den Spielplan durcheinander. Als es nach gut 2:15 Stunde weiterging, zeigte sich Bassilaschwili - außer im zweiten Satz - weniger beeindruckt von der Zwangspause und siegte.



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