Videomagazin «Tiebreak»
Zverev wünscht sich Rückkehr zu altem Davis-Cup-Format

Frankfurt/Main (dpa) - Deutschlands bester Tennisspieler Alexander Zverev hofft, dass die radikale Reform des Davis Cups zurückgenommen wird.

Mittwoch, 30.01.2019, 22:07 Uhr aktualisiert: 30.01.2019, 22:10 Uhr
Während sich Alexander zverev (r) das alte Format vom Davis Cup zurückwünscht will Boris Becker der Reform eine Chance geben.
Während sich Alexander zverev (r) das alte Format vom Davis Cup zurückwünscht will Boris Becker der Reform eine Chance geben. Foto: Arne Dedert

«Ich mag das neues System gar nicht», bekräftigte der Weltranglisten-Dritte im Videomagazin «Tiebreak» des Deutschen Tennis Bunds. «Ich wünsche mir, dass man nach eins, zwei Jahren vielleicht sagt, ok, das funktioniert vielleicht nicht so gut, wie man sich das vorgestellt hat und man wirklich das alte System mit den Heimspielen wieder zurückbekommt.» Für ihn habe ein Titelgewinn in dem Nationen-Wettbewerb mit dem neuen System «ein bisschen» an Wert verloren, sagte Zverev.

Mit der Reform wurde der Modus mit Heim- und Auswärtsspielen - abgesehen von der ersten Runde - abgeschafft. Angeführt von Zverev trifft das deutsche Team am Freitag und Samstag in der ersten Runde in Frankfurt am Main auf Außenseiter Ungarn. «Ich liebe es, hier mit den Jungs zu sein, sich zusammen die ganze Woche vorzubereiten, und zusammen in Deutschland gegen ein anderes Land zu spielen», sagte der 21-jährige Hamburger. «Ich liebe es wirklich. Ich hoffe, dass das wieder zurückkommt.»

Die Gewinner der Qualifikationsrunde treten durch den neuen Modus im November in Madrid in einer Finalwoche an und spielen den Davis-Cup-Titel aus. Zverev hatte zuvor schon erklärt, für die Endrunde nicht bereit zu stehen, weil die Zeit bis zum Beginn der neuen Saison zu knapp werde.

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