Doppel-Wettbewerb
Neue Tiebreak-Regelung in Wimbledon erstmals angewendet

London (dpa) - Beim traditionsreichen Tennis-Turnier in Wimbledon ist im Doppel-Wettbewerb der Herren erstmals die neue Tiebreak-Regelung im entscheidenden Satz zur Anwendung gekommen.

Dienstag, 09.07.2019, 18:29 Uhr aktualisiert: 09.07.2019, 18:32 Uhr
Doppel-Wettbewerb: Neue Tiebreak-Regelung in Wimbledon erstmals angewendet
Foto: Steven Paston

Im Achtelfinale besiegten Henri Kontinen und John Peers aus Finnland und Australien den US-Profi Rajeev Ram und den Briten Joe Salisbury 7:6 (7:2), 6:4, 3:6, 4:6, 13:12 (7:2). Dank der neuen Regel wird bei dem Rasenturnier in London im entscheidenden Durchgang bei einem Stand von 12:12 nicht mehr weitergespielt, bis einer - wie bisher - zwei Spiele Vorsprung hat. Stattdessen kommt es sofort zum Tiebreak.

Im vergangenen Jahr in Wimbledon hatten sich der Südafrikaner Kevin Anderson und der US-Amerikaner John Isner das zweitlängste Wimbledon-Match der Turniergeschichte geliefert. Anderson gewann erst nach 6:36 Stunden mit 26:24 im fünften Satz. 2010 endete das Match zwischen Isner und dem Franzosen Nicolas Mahut nach drei Tagen und einer Spielzeit von mehr als elf Stunden mit 70:68 im fünften Durchgang.

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