Zuschauer-Debatte
FCA hofft bei Fan-Rückkehr auf «deutschlandweite Lösung»

Augsburg (dpa) - Der FC Augsburg wünscht sich in der Debatte um eine Fan-Rückkehr in die Bundesligastadien eine bundesweite Lösung.

Samstag, 05.09.2020, 07:13 Uhr aktualisiert: 05.09.2020, 07:16 Uhr
Wünscht sich in der Debatte um eine Fan-Rückkehr eine bundesweite Lösung: FCA-Geschäftsführer Michael Ströll.
Wünscht sich in der Debatte um eine Fan-Rückkehr eine bundesweite Lösung: FCA-Geschäftsführer Michael Ströll. Foto: Stefan Puchner

«Eine deutschlandweite Lösung wäre definitiv besser und auch unser Wunsch, weil es die fairste Lösung wäre. Wir leben aber im Föderalismus, wo Bundesländer unterschiedlich entscheiden können», sagte Finanzchef Michael Ströll (36) der «Augsburger Allgemeinen» im Interview. «Für den FCA ist es jedoch nicht förderlich, wenn wir auswärts vor den gegnerischen Fans antreten müssen, zu Hause aber unsere Anhänger nicht ins Stadion lassen dürfen.»

Der Fußball-Bundesligist aus der Fuggerstadt kalkuliert mit Einnahmeverlusten von rund 20 Millionen Euro bis zum Jahresende, wenn weiter Besucher im eigenen Stadion ausbleiben. «Das ist nicht so einfach wegzustecken für einen kleinen Verein wie den FCA. Deshalb versuchen wir, auf der Ausgabenseite so viel wie möglich zu optimieren», erläuterte Ströll. Um die heimische WWK Arena kostendeckend zu betreiben, braucht der Verein seiner Darstellung nach «ungefähr 5000 Zuschauer».

© dpa-infocom, dpa:200904-99-435977/3

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