DFB-Pokal
Leipzig, Wolfsburg, Gladbach & Regensburg im Viertelfinale

RB Leipzig, VfL Wolfsburg, Borussia Mönchengladbach - die Bundesligisten Nummer drei, vier und fünf haben den Sprung ins Viertelfinale des DFB-Pokals geschafft. Für die Überraschung sorgt Zweitligist Jahn Regensburg.

Mittwoch, 03.02.2021, 23:40 Uhr aktualisiert: 03.02.2021, 23:44 Uhr
Christopher Nkunku (r) klatscht mit Torschütze Marcel Sabitzer nach dem 2:0 für RB Leipzig ab.
Christopher Nkunku (r) klatscht mit Torschütze Marcel Sabitzer nach dem 2:0 für RB Leipzig ab. Foto: Jan Woitas

Berlin (dpa) - Außenseiter SSV Jahn Regensburg hat sich als drittes unterklassiges Team ins Viertelfinale des DFB-Pokals gekämpft.

Der Elfte der 2. Fußball-Bundesliga gewann das letzte Achtelfinalduell gegen den Bundesligisten 1. FC Köln mit 4:3 im Elfmeterschießen und zog zum ersten Mal in die Runde der besten Acht ein. Nach 90 Minuten und Verlängerung stand es 2:2 (2:2, 2:2).

Die Rheinländer führten beim Zweitligisten nach 22 Minuten dank der Treffer von Ismail Jakobs (4.) und Emmanuel Dennis bereits 2:0, dann schlug der Jahn durch Scott Kennedy (35.) und Jann George (44.) zurück. Regensburgs Keeper Alexander Meyer hielt einen Handelfmeter von Dennis (78.) - und den wackeren Außenseiter im Spiel.

Champions-League-Teilnehmer RB Leipzig steht zum zweiten Mal in seiner Vereinsgeschichte im Viertelfinale. Der Bundesliga-Zweite wurde seiner Favoritenrolle im Achtelfinal-Heimspiel gerecht und gewann gegen den Zweitligisten VfL Bochum verdient mit 4:0 (2:0). Für das Team von Trainer Julian Nagelsmann trafen Amadou Haidara (11. Minute), Marcel Sabitzer (45.+1) und zweimal Yussuf Poulsen (66./75.).

Auch der VfL Wolfsburg und Borusssia Mönchengladbach zogen in die Runde der besten Acht ein. Gegen Bundesliga-Schlusslicht FC Schalke 04 mühten sich die Wolfsburger zu einem glücklichen 1:0 (1:0). Torgarant Wout Weghorst erzielte in der 40. Minute das entscheidende Tor im Nachschuss nach einem von ihm vergebenen Foulelfmeter, der erst nach dem Eingriff des Videoassistenten verhängt wurde. Schiedsrichter Felix Zwayer hatte das Foul des Ex-Wolfsburgers William an Xaver Schlager zunächst übersehen. Die besseren Chancen hatten jedoch die Schalker.

Borussia Mönchengladbach drehte nach dem frühen Rückstand beim VfB Stuttgart die Partie und kam nach dem 2:1 (1:1) eine Runde weiter. Silas Wamangituka traf bereits in der 2. Minute für die Schwaben; Marcus Thuram (45.+1) und Alassane Pléa (50.) stellten die Weichen noch auf Sieg für die Gäste, die Mitte Januar in der Bundesliga in letzter Minute den 2:2-Ausgleich beim VfB kassiert hatten.

Am Vortag waren sensationell Regionalligist Rot-Weiss Essen sowie Borussia Dortmund, Werder Bremen und Holstein Kiel weitergekommen. Die Viertelfinalpaarungen werden am 7. Februar in der ARD-«Sportschau» (18.30 Uhr) ausgelost; die Spiele finden am 2. und 3. März statt. Die Halbfinal-Partien sind für den 1. und 2. Mai vorgesehen, das Endspiel steht am 13. Mai in Berlin an.

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