Fr., 16.03.2018

Weltcup-Finale Deutsche Skifahrer holen Platz drei beim Team-Event in Are

Fuhren beim Weltcup-Finale in Are auf Platz drei. Lena Dürr (l-r)Marina Wallner, Linus Straßer und Alexander Schmid.

Fuhren beim Weltcup-Finale in Are auf Platz drei. Lena Dürr (l-r)Marina Wallner, Linus Straßer und Alexander Schmid. Foto: Michael Kappeler

Bei Olympia gab es keine einzige Medaille, beim Weltcup-Finale in Are aber holen die deutschen Skirennfahrer noch mal gute Ergebnisse. Am Tag nach den beiden Podestplätzen im Super-G gibt es im Team-Event einen dritten Platz und Glückwünsche vom IOC-Präsidenten.

Von dpa

Are (dpa) - Die deutschen Skirennfahrer haben beim Weltcup-Finale im Team-Event den dritten Platz belegt. Drei Wochen nach dem Viertelfinal-Aus bei den Olympischen Winterspielen besiegten Marina Wallner, Lena Dürr, Alexander Schmid und Linus Straßer in Are das Team aus Österreich im kleinen Finale.

Beim 2:2 nach 0:2-Rückstand entschied die insgesamt bessere Zeit zugunsten der DSV-Auswahl, die bei der Siegerehrung von IOC-Präsident Thomas Bach Glückwünsche und Blumen bekam. «Es war uns wichtig, dass wir im Team-Event einen guten Abschluss haben», sagte Dürr. «Der dritte Platz ist super, auch für das, was bei Olympia war. Das ist eine gute Generalprobe für nächstes Jahr.»

Im WM-Ort von 2019 verloren Wallner und Schmid ihre Wettkämpfe gegen Österreich, ehe Dürr und Straßer, die beide schon einen Weltcup-Sieg bei City Events feierten, doch noch für den Podestplatz sorgten. «Ich glaube, dass wir das ganz gut gemacht haben», sagte Straßer. «Platz drei ist richtig cool», sagte Schmid in der ARD.

Der Sieg ging an Schweden. Die Gastgeber hatten direkt in der ersten Runde bereits Olympiasieger Schweiz geschlagen und im Halbfinale das deutsche Team 3:1 bezwungen. Rang zwei belegte Frankreich.

Dürr hofft durch das Erfolgserlebnis bei zweistelligen Minusgraden auch auf Selbstvertrauen im letzten Weltcup-Slalom der Saison. «Es wäre ganz gut, wenn das mal morgen so klappen würde», sagte sie. «Ich hoffe, ich kann den Schwung mitnehmen.» Für Schmidt steht am Samstag zudem der letzte Riesenslalom an. Am Sonntag will Viktoria Rebensburg in dieser Disziplin die Gesamtwertung gewinnen und ihre dritte kleine Kugel holen. Sie geht mit 92 Punkten Vorsprung in das Rennen.



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