Ski alpin
Schwaiger überrascht in Beaver Creek und gewinnt Wette

Dominik Schwaiger sorgte für eine große Überraschung. Mit dem besten Abfahrts-Resultat seiner Karriere war der Skirennfahrer in Beaver Creek noch vor Thomas Dreßen der beste Deutsche - und gewann zudem eine Wette mit dem Alpinchef. Der Einsatz kommt allen im Team zugute.

Samstag, 07.12.2019, 21:22 Uhr aktualisiert: 07.12.2019, 21:24 Uhr
Schwaiger hat mit dem geteilten siebten Platz beim Weltcup in Beaver Creek die Bilanz der deutschen Skirennfahrer gerettet.
Schwaiger hat mit dem geteilten siebten Platz beim Weltcup in Beaver Creek die Bilanz der deutschen Skirennfahrer gerettet. Foto: John Locher

Beaver Creek (dpa) - Skirennfahrer Dominik Schwaiger hat mit dem besten Abfahrts-Ergebnis seiner Karriere die Bilanz der deutschen Mannschaft in Beaver Creek gerettet.

Dank des überraschenden siebten Platzes gewann er zudem eine Wette mit Alpinchef Wolfgang Maier. «Ich bin auf alle Fälle super happy mit meinem siebten Platz», berichtete Schwaiger in Colorado. «Kleiner Anreiz war noch: Ich habe mit Wolfi eine kleine Wette am Laufen gehabt. Wenn ich Top 15 fahre, kriegen wir eine Kamera für's Team, damit wir mal gescheite Fotos machen können für den DSV-Kanal.»

Mit Startnummer 41 hatte der 28-Jährige im Ziel nur 0,64 Sekunden Rückstand auf Sieger Beat Feuz aus der Schweiz und war damit genauso schnell wie der Norweger Aleksander Aamodt Kilde auf dem geteilten siebten Platz. In einer Abfahrt oder einem Super-G war Schwaiger in seiner Karriere nie besser, einzig im Parallel-Riesenslalom gelang ihm vor vier Jahren mal ein vierter Platz. Schwaiger war am Samstag der einzige Deutsche in den Top 10.

Den zweiten Platz teilten sich Vincent Kriechmayr aus Österreich und der Franzose Johan Clarey mit je 0,41 Sekunden Rückstand auf Feuz. Eine Woche nach seinem sensationellen Comeback-Sieg in Lake Louise verpassten Thomas Dreßen die vorderen Plätze kam als zweitbester Deutscher auf Rang 19. «Grundsätzlich bin ich mit der Zeit zufrieden - bis auf die Netzkurve oben, die war halt scheiße. Da habe ich das Rennen weggeschmissen», sagte Dreßen.

Auf die Spitze fehlten ihm 1,10 Sekunden. Vor einem Jahr war er in Beaver Creek gestürzt und hatte sich schwer am Knie verletzt. Erst vergangene Woche hatte er sein Weltcup-Comeback gegeben und in Lake Louise sensationell gewonnen.

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