Skispringen
Freund: «Wer oben war, darf nie abgeschrieben werden»

München (dpa) - Skispringer Severin Freund hat eine Rückkehr in die Weltspitze auch nach zwei Kreuzbandrissen, einer Meniskus-Operation und Rückenproblemen noch nicht abgehakt.

Mittwoch, 26.02.2020, 04:10 Uhr aktualisiert: 26.02.2020, 05:02 Uhr
Hat eine Rückkehr in die Weltspitze noch nicht abgeschrieben: Severin Freund.
Hat eine Rückkehr in die Weltspitze noch nicht abgeschrieben: Severin Freund. Foto: Urs Flueeler

«Wer mal oben war, darf nie abgeschrieben werden. Das sieht man bei Gregor Schlierenzauer, der nicht mehr weit von der Spitze entfernt ist. Aber der Sport verändert sich natürlich. Die anderen haben sich in der Zwischenzeit weiterentwickelt», sagte der 31-Jährige in einem Interview der «tz» und dem «Münchner Merkur». Freund war zuletzt knapp 14 Monate ausgefallen und ist erst jüngst in den Weltcup zurückgekehrt.

Ob der Niederbayer noch einmal den Sprung in die Spitze schafft, ist ungewiss. Im deutschen Team haben in Markus Eisenbichler und Karl Geiger inzwischen andere Springer die Führungsrolle übernommen. Für den Rest des Winters ist es Freund wichtig, weiter dabei zu sein. «Ergebnisse sind zweitrangig. Ich versuche mich zu verbessern und mir über Wettkämpfe einen Schub für den Sommer zu holen. Und wenn bei jemandem die Energie ausgehen sollte, dann stehe ich frisch zur Verfügung», sagte der Skispringer.

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