Coronavirus-Krise
Österreich: Skirennfahrer dürfen wieder zusammen trainieren

Sölden (dpa) - Nach wochenlangen Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen steigen die österreichischen Skirennfahrer in der Coronavirus-Krise wieder in das Mannschaftstraining ein.

Freitag, 01.05.2020, 16:28 Uhr aktualisiert: 01.05.2020, 16:32 Uhr
Österreichs Skirennfahrer starten in Sölden am Montag wieder ihr gemeinsames Training.
Österreichs Skirennfahrer starten in Sölden am Montag wieder ihr gemeinsames Training. Foto: Gian Ehrenzeller

Am Montag beginnt ein Teil des Herren-Teams mit einer Einheit auf dem Gletscher in Sölden, die Damen sollen etwas später folgen. Die Athleten werden dabei zweimal auf Sars-CoV-2 getestet, bei der Anreise ins Camp und bei der Abreise. Das teilte der Österreichische Skiverband (ÖSV) nun mit.

Die Athleten sollen in Kleingruppen trainieren und Kontakt zu Dritten vermeiden. «Für uns gilt: immer eine Spur vorsichtiger als vorgeschrieben», sagte ÖSV-Sportdirektor Toni Giger. Neben den prophylaktischen Maßnahmen plant der Verband zusammen mit Experten eine wissenschaftliche Studie zu Antikörper-Tests.

Österreich hatte jüngst noch sehr strikte Ausgangsbeschränkungen, diese zum 1. Mai aber weitgehend abgeschafft. Von Samstag an dürfen zudem alle Geschäfte und fast alle Dienstleister wieder öffnen. Weiterhin gelten aber Hygieneregeln wie das Tragen von Mund-Nasen-Schutz in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln.

Der alpine Ski-Weltcup hatte seine Saison Anfang März abrupt beendet und auf das Finale in Cortina d'Ampezzo verzichtet. Außerdem wurden wegen der Krise die meisten Ski-Tests für den nächsten Winter, die normalerweise unmittelbar nach dem Saisonende anstehen, abgesagt.

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