Hallenfußball: Stadtmeisterschaften 2015
FC Mecklenbeck, die Nummer zwei im Ort

Münster -

FC oder Wacker: In Mecklenbeck eine Frage des Prinzips. Willy Schudzich beweist, dass das eine das andere nicht ausschließt. Er war für beide Clubs aktiv – aktuell als Trainer des FC Mecklenbeck. Am Dienstag ereilte seine Schützlinge allerdings das Hallen-Aus – und Wacker ist noch im Rennen ...

Dienstag, 29.12.2015, 21:31 Uhr aktualisiert: 29.12.2015, 21:45 Uhr
FCM-Trainer Willy Schudzich fand gestern nur bedingt Gefallen am Auftritt seiner Schützlinge. Der Halleneinsatz der „kleinen“ Mecklenbecker endete in der Zwischenrunde.
FCM-Trainer Willy Schudzich fand gestern nur bedingt Gefallen am Auftritt seiner Schützlinge. Der Halleneinsatz der „kleinen“ Mecklenbecker endete in der Zwischenrunde. Foto: Wilfried Hiegemann

Es gab Zeiten, in denen war wirklich nicht alles besser: Da gereichte die Rivalität zwischen den beiden Mecklenbecker Fußball-Clubs Wacker und 1. FC mitunter dazu, dass man sich nach den Spielen den Platz an der Theke in der damals noch existierenden „Spitze“ am Dingbängerweg auch gern mal handgreiflich streitig machte.

Vorbei. Heute spielen beide Teams nebeneinander auf der neuen Sportanlage an der Egelshove. Man respektiert sich. „Wenn man aufeinander zugeht, wird alles besser. Fußball ist doch die schönste Nebensache der Welt“, sagt Willy Schudzich. Und am allerschönsten wäre es doch, träfen die beiden Stadtteilclubs in der Endrunde aufeinander. Wacker hat die einstige Nummer eins des Ortes längst abgelöst und das Endrundenticket in der Tasche. Und der FC?

Auf beiden Seiten im Einsatz

Willy Schudzich, pardon: altes Mecklenbecker Urgestein, weiß natürlich um das Verhältnis beider Clubs. Das Besondere: Er hat des Öfteren die Seiten gewechselt, spielte mal hier, mal dort. „Kein Problem“, sagt er. Zuletzt ging er als „Wackeraner“ durch, „vor 30 Jahren“ spielte er für, heute trainiert er „den FC“.

Hallenfußball in Münster: 2. Tag der Zwischenrunde

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  • Bodenkontakt: Marco Gatzke (l., Preußen Münster 2) trennt Alexander Staper (SC Sprakel) vom Ball.

    Foto: Wilfried Hiegemann
  • Duell am 4. Tag des Stadtis: Philipp Daldrup (l., BSV Roxel) gegen Marcel Nordhoff (1. FC Mecklenbeck)

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  • Auch Yusuf Güllü (l., 1. FC Gievenbeck) und Stefan Herud (1. FC Mecklenbeck) kämpften am 2. Zwischenrundenspieltag um den Einzug in die Endrunde.

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  • Hallenfußball in Münster: 2. Tag der Zwischenrunde Foto: Wilfried Hiegemann
  • Sehen Sie im Folgenden weitere Impressionen des zweiten Zwischenrunden-Tags der Stadtmeisterschaften 2015.

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  • Hallenfußball in Münster: 2. Tag der Zwischenrunde Foto: Wilfried Hiegemann
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  • Zweikampf zwischen Philipp Daldrup (l., BSV Roxel) und Marcel Nordhoff (1. FC Mecklenbeck).

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  • Hallenfußball in Münster: 2. Tag der Zwischenrunde Foto: Wilfried Hiegemann
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  • Hallenfußball in Münster: 2. Tag der Zwischenrunde Foto: Wilfried Hiegemann
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  • Alois Lutz vom Veranstalter 1. FC Gievenbeck

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  • Trainer Willy Schudzich vom 1. FC Mecklenbeck.

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  • Hallenfußball in Münster: 2. Tag der Zwischenrunde Foto: Wilfried Hiegemann
  • Hallenfußball in Münster: 2. Tag der Zwischenrunde Foto: Wilfried Hiegemann

Der Traum vom Weiterkommen platzte indes schon im ersten Spiel beim 2:3 gegen den 1. FC Gievenbeck „Wenn man mehr läuft als die anderen und Spaß an der Sache hat, kann da etwas herausspringen“, sagte Schudzich zuvor ganz zuversichtlich. Und es sah gut aus, erst zwei Minuten vor dem Ende glich Gievenbeck zum 2:2 aus, 50 Sekunden vor Schluss traf Christian Keil zum Endstand. „Zu viele Fehler“, erkannte Schudzich. Beim anschließenden 1:2 gegen den SC Sprakel war auch er „bedient“. Das Aus ereilte das Team schon vor dem letzten XXXXX gegen den BSV Roxel.

In den 80ern schrieb der FCM Hallengeschichte

Der 1. FC Mecklenbeck hat bei den Stadtmeisterschaften Geschichte mitgeschrieben; selten so erfolgreich wie in den Anfangsjahren der Titelkämpfe, als man dreimal hintereinander im Finale stand und schlussendlich – 1980 war’s – den Titel holte. Johnny, Heinzi und Helmut Jörling, Imants Bekmanis: erfolgreiche FCM-Spieler, die aus der damaligen Zeit in Erinnerung geblieben sind. Helmuts Sohn Nico Jörling steht im aktuellen Kader. Gestern war nichts auszurichten.

In der Kreisliga B hat der FC Abstiegssorgen. Vor acht Wochen übernahm Schudzich als Nachfolger von Stefan Thoma das Traineramt. „Wird schon werden“, sagt der neue Coach und zeigt sich sehr zuversichtlich, dass in der Rückrunde sehr vieles besser wird. Den Spaß aus den Hallenstadtmeisterschaften nehmen die Jungs jedenfalls mit in die zweite Saisonhälfte.

Und wieder mitten drin statt nur dabei: Die unermüdlichen Kollegen vom Heimspiel .

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