Fußball: 43. Hallenstadtmeisterschaften in Münster
Der Vorrundencheck: Wer bleibt früh auf der Strecke?

Münster -

33 Mannschaften, acht Gruppen, je zwei Teams kommen weiter. Alles klar umrissen für die Vorrunde der Senioren-Stadtmeisterschaft. Sind Überraschungen zu erwarten? Unbedingt! Immer! Wir machen den Check: In welchen Konstellationen liegt Sensationspotenzial?

Montag, 23.12.2019, 15:41 Uhr aktualisiert: 27.12.2019, 15:50 Uhr
Nichts Neues: Am Finaltag platzte die Halle aus allen Nähten.
Nichts Neues: Am Finaltag platzte die Halle aus allen Nähten. Foto: fotoideen.com

33 Mannschaften, acht Gruppen, je zwei Teams kommen weiter. Alles klar umrissen für die Vorrunde der Senioren-Stadtmeisterschaft. Sind Überraschungen zu erwarten? Unbedingt! Immer! Wir machen den Check: In welchen Konstellationen liegt Sensationspotenzial?Gruppe A:Oberligist und Titelverteidiger Preußen II, in der Vorwoche einmal mehr Sieger beim Ausber-Cup, bekommt es mit dem TuS Saxonia, GW Amelsbüren, dem SC Türkiyem und Neuling Rroma Kulturverein zu tun. Alles Kreisliga B abwärts – da geht es nur um Platz zwei, wofür GWA wohl der Favorit ist. Aber die Türken glänzten auch oft in der Halle.Gruppe B: Da prallen gleich mal zwei Mitfavoriten aufeinander. Landesligist BSV Roxel als überzeugender Finalist beim LEG-Cup, der SC Münster 08 – wenn auch nominell nur mit der Reserve am Ball – als Club mit ausgewiesener Indoorqualität. Viele Akteure mit höherklassiger Vergangenheit und Titelerfahrung am Berg Fidel stehen im Kader des A-Liga-Spitzenreiters. Der Verlierer dieses Duells darf sich keinen Ausrutscher leisten. Mit dem SC Sprakel, Endrundenteilnehmer 2018, und dem SC Gremmendorf lauern zwei B-Ligisten, denen einiges zuzutrauen ist.Gruppe C: Auch wenn Borussia Münster personell weniger auffährt als zuletzt, ist der Bezirksliga-Erste ein Anwärter auf den Finaltag. GW Gelmer, vor einem Jahr Halbfinalist und draußen gut drauf, dürfte folgen. Vom IKSV und Eintracht kam in der Vergangenheit wenig bei der Stadtmeisterschaft.Gruppe D: Spannende Konstellation. Der TuS Hiltrup will sich als Westfalenligist nicht ärgern lassen, doch die Iberer von Portu und Centro Espanol sorgten schon oft für Furore, selbst wenn sie in den Niederungen kicken. Der FC Münster 05, eine Klasse höher am Ball, hat dagegen bei den Titelkämpfen fast nie etwas gerissen. Würde also mal höchste Zeit für die allerdings etwas ausgedünnte Studententruppe.Gruppe E: Hier ist Feuer drin! Gastgeber 1. FC Gievenbeck, am Sonntag zum dritten Mal in Serie Triumphator in Nienberge, muss sich gleich zwei Clubs stellen, die niemanden in der Endrunde überraschen würden. Die guten Zeiten der UFC-Futsaler bei den „Stadtis“ liegen zwar länger zurück, doch da ist jederzeit eine Leistungsexplosion möglich. Wacker Mecklenbeck ist angetrieben von den Fans sowieso immer vorne mit dabei. Da bleibt für Teutonia Coerde nur die krasse Außenseiterrolle.Gruppe F: Auch hier droht einem höherklassigen Team ein böses Erwachen. Westfalia Kinderhaus, seit Jahren Geheimfavorit, gehört längst zur Kategorie der ernsthaftesten Anwärter. Der VfL Wolbeck als Bezirksligist war schon länger nicht mehr in der Endrunde – anders als der TSV Handorf, dem im Vorjahr dort die Herzen zuflogen. Der A-Ligist wird immer lautstark unterstützt. Die sympathische SG Dyckburg genießt derweil jährlich den Underdog-Status.Gruppe G: Eine offene Angelegenheit, auch wenn auf dem Papier die Bezirksligisten Concordia Albachten und BW Aasee vorangehen müssten. Doch GW Marathon ist je nach Besetzung eine ganze Menge zuzutrauen, der Klub Mladost komplettiert die Runde.Gruppe H: Traditionell gut in der Halle ist der SC Nienberge, auch wenn er beim eigenen Turnier in der Zwischenrunde ausschied. Vom erstarkten 1. FC Mecklenbeck ist das Weiterkommen zu erwarten, der SV Mauritz würde sich gern mal wieder in Szene setzen. Der ESV stellt sich zwar hinten an, ist aber nicht chancenlos.

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