So., 02.11.2014

USC Münster USC landet ersten Saisonsieg

USC Münster : USC landet ersten Saisonsieg

Im ersten Auswärtsspiel der neuen Serie zeigte das Team von Trainer Axel Büring eine in jeder Hinsicht reife Leistung. Foto: Jürgen Peperhowe

Aachen. Nach der 1:3-Niederlage gegen den 1. VC Wiesbaden zur Saisonpremiere lieferte Volleyball-Bundesligist USC mit dem 3:0 (25:19, 25:13, 27:25)-Sieg bei den Ladies in Black Aachen die passende Antwort.

Von Heiner Gerull

Im ersten Auswärtsspiel der neuen Serie zeigte das Team von Trainer Axel Büring eine in jeder Hinsicht reife Leistung, die verdientermaßen belohnt wurde. Im Hexenkessel der Aachener Sporthalle an der Neuköllner Straße behielt das Team um Spielführerin Ines Bathen, die später zu wertvollsten USC-Spielerin erkoren wurde, vor 1260 Zuschauern USC kühlen Kopf und raubte den Gastgeberinnen dank einer gleichermaßen geschlossenen wie beeindruckenden Mannschaftsleistung rasch den Nerv. Die Unabhängigen, die Anfang Januar in Aachen noch eine 1:3-Niederlage bezogen hatten, waren am Samstagabend in sämtlichen Spielelementen die bessere Mannschaft. Das fand schließlich auch im Ergebnis seinen Niederschlag.

Wer befürchtet hatte, die Auftaktniederlage gegen Wiesbaden hätte Spuren hinterlassen, sah sich rasch eines Besseren belehrt. Überaus fokussiert ging das Team von Axel Büring zu Werke. Bis zum Spielstand von 8:8 war das Spiel ausgeglichen. Doch nach einer Aufschlagserie von Tess von Piekartz vermochte sich der USC beim Stand von 12:9 erstmals abzusetzen. Aachen kam nochmals heran. Dann aber setzte der USC die Ladies in Black mit seinen Aufschlägen stark unter Druck, so dass der erste Satz mit 25:19 gewonnen wurde.

Dieser Vorsprung verlieh den Unabhängigen eine gehörige Portion Rückenwind. Richtig klasse agierten sie im Block, wobei sich Leonie Schwertmann besonders auszuzeichnen vermochte. Aber auch im Angriff verstand es die Mannschaft, die perfekt getimten Zuspiele von Tess von Piekartz im gegnerischen Feld unterzubringen. So fanden die Aachenerinnen gegen die variablen, schnellen Angriffsaktionen keinerlei Mittel. Klasse, wie Ashley Benson den Ball zum 10:5 ins Aachener Feld schmetterte. Als der US-Amerikanerin mit einem ähnlichen Geniestreich und dem Punkt zum 16:8 die zweite technische Auszeit einläutete, waren die Weichen für den Gewinn des zweiten Satzes gestellt. Da sich die Aachenerinnen sich ihrem Schicksal ergaben, hatten die Unabhängigen leichtes Spiel, den zweiten Abschnitt mit 25:13 für sich zu entscheiden.

In der zehnminütigen Spielpause sammelten sich die Ladies in Black wieder, so dass sich im dritten Satz eine echter Volleyballkrimi entwickelte. Freilich sprach es für die Unabhängigen, dass sie kühlen Kopf bewahrten. Nachdem die Aachenerinnen zwei Matchbälle abwehrten, war es Sarah Petrausch, die mit dem 27:25 und dem 3:0 nach Sätzen das Ende herbeiführte



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