Do., 06.11.2014

Volleyball: DVV-Pokal Der USC steht nach dem 3:1 in Suhl im Viertelfinale

Genau so geht‘s: (v.l.) Sarah Petrausch, Leonie Schwertmann, Wiebke Silge, Tess von Piekartz und Linda Dörendahl bejubeln den 3:1-Erfolg im Pokal-Achtelfinale bei den VolleyStars Thüringen. In der Runde der letzten acht trifft der USC nun am Berg Fidel auf den SC Potsdam. FOTO Münsterview/Tronquet

Genau so geht‘s: (v.l.) Sarah Petrausch, Leonie Schwertmann, Wiebke Silge, Tess von Piekartz und Linda Dörendahl bejubeln den 3:1-Erfolg im Pokal-Achtelfinale bei den VolleyStars Thüringen. In der Runde der letzten acht trifft der USC nun am Berg Fidel auf den SC Potsdam. Foto: Münsterview/Tronquet

Münster - Der USC Münster darf weiter die Hoffnung hegen, bei der zehnten Auflage des Pokalendspiels im Gerry-Weber-Stadion zu Halle dabei zu sein. Der Volleyball-Bundesligist setzte sich mit 3:1 (25:17, 22:25, 25:16, 25:22) bei den VolleyStars Thüringen durch und zog damit in das Viertelfinale ein. Und auch die Auslosung meinte es am Mittwoch gut mit dem USC, der sich auf ein Heimspiel am 3. Dezember gegen den SC Potsdam freut.

Von Henner Henning

Noch im Vorjahr hatten die Thüringer den USC in der Runde der letzten acht am Berg Fidel aus dem Wettbewerb geworfen, diesmal aber glückte Münster die Revanche. Die Mannschaft von Trainer Axel Büring erwischte in der Wolfsgrube vor 450 Zuschauern einen Start nach Maß. Mit Tess von Piekartz im Zuspiel, Kapitänin Ines Bathen, Leonie Schwertmann, Wiebke Silge, Sarah Petrausch und Ashley Benson in der Startsechs war der Gast zu Beginn stets vorne und hatte sich beim 11:7 bereits ein komfortables Polster zugelegt. Die VolleyStars aber rackerten sich zurück und waren beim 13:14 im Windschatten des USC, der passend wieder anzog. Die Serie von 16:14 auf 22:14 brachte schließlich die Gewissheit, dass der Satz an Münster ging. „Wir haben in dieser Phase dominiert und gut gespielt“, sagte der Coach.

In der Rolle des Jägers

Doch plötzlich war es vorbei mit der westfälischen Herrlichkeit. Zwar gelang der Büring-Sechs direkt wieder eine Führung, doch beim 3:2 waren die Gastgeber erstmals vorne und setzten sich in den folgenden Ballwechseln auf 9:5 ab. Von nun an war die Dramaturgie des zweiten Durchgangs vergleichbar mit der des ersten – nur mit vertauschten Rollen. Münster schlüpfte zwangsläufig in das Gewand des Jägers und nahm beim 13:15 kurz Witterung auf, ehe die Suhler bis auf 21:14 davonzogen. „Uns ist die Annahme ein wenig weggebrochen, sodass wir nicht mehr so schnell spielen konnten. Aber wir haben uns auch dann schon gut wieder reingekämpft“, sagte Büring. Sina Fuchs bei ihrem Comeback nach langer Verletzungspause brachte den USC mit guten Aufschlägen auf 20:22 heran, ehe dem Vorjahresfinalisten mit dem dritten Satzball der Ausgleich gelang.

Alles war wieder offen – und der USC schnell zurück im Modus des Eröffnungsabschnitts. Zwei Serien von 6:5 auf 13:5 und von 13:7 auf 19:7 sorgten für klare Verhältnisse, wenige Minuten später trennte den Gast nach dem 25:16 nur noch ein Satz zum Einzug ins Viertelfinale.

Benson Top-Scorerin

Auf dem Weg dorthin entwickelte sich Abschnitt vier zum spannendsten des Abends, siebenmal wechselte bis zum 21:20 des USC die Führung. Von diesem Spielstand an aber transportierte Münster, das in Benson (16 Punkte) und Petrausch (13 Zähler) seine Top-Scorer hatte, seinen kleinen Vorteil und beendete gleich mit der ersten Chance die Partie – nach einem guten Service von Rückkehrerin Fuchs. „Wir haben zum Schluss das Level hoch gehalten, nachdem vorher beide Teams Leistungsschwankungen hatten. Aber wir sind eine Runde weiter. Das zählt“, meinte Büring vor der langen Heimreise.



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