Fr., 05.05.2017

Beachvolleyball: Smart-Beach-Tour Becker und Schröder mischen munter mit

Stehen im Hauptfeld des Supercups: Paul Becker (l.) und Jonas Schröder vom USC Münster.

Stehen im Hauptfeld des Supercups: Paul Becker (l.) und Jonas Schröder vom USC Münster. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Paul Becker und Jonas Schröder vom USC Münster haben ihr Ticket für das Hauptfeld beim Auftaktturnier des Smart-Beach-Cups in Münster gelöst. Das Aus ereilte dagegen Jan Romund (BW Aasee) an der Seite von Thomas Stark (Solingen Volleys) und das BWA-Team Anna Hoja/Stefanie Hüttermann.

Von Henner Henning

David und Bennet Poniewaz erhalten Verstärkung. Mit Paul Becker und Jonas Schröder überstand ein zweites Beachvolleyball-Duo des USC Münster die Qualifikation des Supercups auf dem Schlossplatz und darf damit am Samstag (ab 9 Uhr) im top-besetzten Hauptfeld mitmischen. Ausgeschieden sind dagegen Jan Romund (BW Aasee) an der Seite von Thomas Stark (Solingen Volleys) und das BWA-Team Anna Hoja/Stefanie Hüttermann.

Mit einer gehörigen Portion Ungewissheit war Becker in den Auftakt der Smart-Beach-Tour gegangen. Eine Fußverletzung bremste ihn in den vergangenen Tagen im Training aus. Nicht allerdings im Ernstfall, da war der 27-Jährige auf den Punkt da. „Ich war schon etwas aufgeregt, wir wussten ja nicht, wo wir stehen“, sagte Becker, der erstmals seit 2013 wieder mit Schröder in den Sand ging. „Dass wir uns gut ergänzen, wussten wir aus der Vergangenheit. Aber das ist auch schon vier Jahre her. Daher sind wir sehr zufrieden, dass es so gut geklappt hat“, meinte Becker.

Vom ersten Ballwechsel an lief es bei dem wiedervereinten Duo mehr als passabel. Gleich die ersten vier Punkte gegen Max-Jonas Karpa (VCO Hamburg) und Milan Sievers (KMTV Eagles Kiel) gingen an die USCler, die sich direkt im Anschluss bis zum 4:5 die einzige etwas längere Auszeit nahmen. „Danach aber waren wir die ganze Zeit stabil und konstant“, sagte Becker, der mit Schröder nach dem 15:10, 15:9 mit dem 15:9, 15:9 gegen Yannic Beck/Tim Noack (TSV Grafing) das Hauptfeld-Ticket löste.

Zuvor hatten die nun unterlegenen Bayern sich einen harten Fight mit Romund/Stark geliefert – und diesen nach Abwehr von sieben Matchbällen letztlich mit 15:17, 23:21, 15:13 auch gewonnen. Sehr zum Ärger von Beckers Ex-Partner. „Wir hatten im zweiten Satz alle Trümpfe in der Hand. Aber wir haben es verpasst, das Ding zuzumachen“, sagte Romund. Viel Zeit zur Erholung blieb ihm bei seiner Premiere mit Stark nicht, direkt im Anschluss mussten die beiden wieder auf dem etwas versteckt liegenden Court vier antreten. „Das war im Kopf schon brutal, dass wir nach einem Spiel, das wir auf der Pfanne hatten, sofort wieder weitermachen mussten“, so Romund, den dann gegen Toni Hellmuth/Lucas Mäurer (Vivantes Sportmedizin Berlin) beim 15:17, 11:15 das Aus ereilte.

Fotostrecke: Smart-Beach-Tour 2017 - Tag 1

Dieses Schicksal teilte sich der 2,02 Meter große Blocker mit seinen Vereinskolleginnen Hoja und Hüttermann, die zum Turnierauftakt gleich eine Niederlage kassierten und nach dem 9:15, 16:14, 10:15 gegen die 2013-Finalistin Elena Kiesling (TG Bad Soden) und Leonie Klinke (SV Beiertheim) in die Verliererrunde mussten. Dort wendete das Aasee-Duo das vorzeitigte Aus gegen Constanze Bieneck (VCO Berlin)/Anne Matthes (TSV Frohsinn Seifersdorf) durch das 17:15, 12:15, 15:13 noch ab. Nach einer (zu) kurzen Pause aber platzte die Hoffnung auf die Quali. Gegen Lisa Arnholdt/Leonie Welsch (TV Rottenburg) endete die Aufholjagd in Satz eins nach dem 8:13-Rückstand beim 12:13, im zweiten Durchgang waren Hoja/Hüttermann bis zum 7:9 in Schlagdistanz, ehe ihnen eine Aufschlagserie von Arnholdt endgültig zum Verhängnis wurde.

„Gerade bei der Kälte war es schon krass, dass wir direkt hintereinander spielen mussten. Aber die beiden haben auch gut aufgeschlagen“, gab Hoja zu Protokoll und fügte etwas enttäuscht hinzu. „Es ist schon traurig und ein bisschen schade, dass wir es nicht ins Hauptfeld geschafft haben.“



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