Di., 09.05.2017

Volleyball: Nationalmannschaft Startschuss für das Blocker-Duo des USC Münster

Hoch die Hände: Juliane Langgemach (r.), Mittelblockerin des USC, will sich wie Leonie Schwertmann beim Lehrgang der DVV-Auswahl für weitere Aufgaben empfehlen.

Hoch die Hände: Juliane Langgemach (r.), Mittelblockerin des USC, will sich wie Leonie Schwertmann beim Lehrgang der DVV-Auswahl für weitere Aufgaben empfehlen. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Niemals geht man so ganz, heißt es, und: Man sieht sich immer zwei Mal. Das gilt aktuell auch für Andreas Vollmer, ehemaliger Trainer des USC Münster, und amtierender Co-Trainer der Frauen-Nationalmannschaft. Und genau da begegnet Vollmer in diesen Tagen seinen ehemaligen Schützlingen Juliane Langgemach und Leonie Schwertmann.

Von Henner Henning

Als sich am Montag die deutsche Frauen-Nationalmannschaft zum Auftakt-Lehrgang in Heidelberg trafen, fehlte ein Mann – und auch kein ganz unwichtiger. Bundestrainer Felix Koslowski gönnte sich nach seiner Hochzeit in Florida noch ein paar Tage mit seiner Ehefrau und stößt erst am Donnerstag zur DVV-Auswahl, die vor einem stressigen Sommer unter anderem mit der WM-Qualifikation und der EM-Endrunde steht.

In den Tagen ohne Koslowski übernimmt sein Co-Trainer Andreas Vollmer die Verantwortung, den noch 18-köpfigen Kader um Leonie Schwertmann und Juliane Langgemach ( USC Münster ) auf die bevorstehenden Aufgaben vorzubereiten. Für die Zeit in Heidelberg steht neben dem Kraft- und Balltraining auch die obligatorische Leistungsdiagnostik auf dem Programm, ehe es nach dem Lehrgang und vor der WM-Qualifikation in Portugal (31. Mai bis 4. Juni) mit zwei Härtetests gegen EM-Teilnehmer Ungarn losgeht. Der erste findet am 19. Mai (19 Uhr) in Münster am Berg Fidel statt und ist damit für Vollmer, der nach zwei Jahren im April den Berg Fidel verließ, sowie die beiden USC-Mittelblockerinnen ein besonderer. „Es wäre schon super, wenn ich in Münster dabei wäre“, sagt Langgemach, die am Montag mit Vollmer in den Südwesten reiste. Die 22-Jährige gehörte schon 2015 einmal zum erweiterten Kreis der Nationalmannschaft.

Aus Münster geht es weiter zum zweiten Vergleich mit den von Alberto Salomoni trainierten Ungarinnen, ehe sich ein 14-köpfiges Aufgebot auf den Weg nach Portugal macht. Um ein Ticket für die Titelkämpfe 2018 in Japan zu lösen, muss Deutschland das Turnier gewinnen und sich gegen Slowenien, Estland, Portugal, Finnland und Frankreich durchsetzen. „Das sind lösbare Aufgaben“, sagt Vollmer, der anschließend mit dem Team direkt zum Turnier nach Montreux (6. bis 11. Juni) reist. Nach einer kurzen Pause folgt der Grand Prix (7. bis 30. Juli), die EM in Aserbaidschan (22. September bis 1. Oktober) schließt den Sommer ab.



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