Fr., 08.12.2017

Volleyball: Bundesliga Schwerin ist die höchste Hürde für die Damen des USC Münster

Bereit für die nächste Herausforderung: Münsters Zuspielerin Mareike Hindriksen, Trainer Teun Buijs sowie die Mittelblockerinnen Roosa Lakkonen und Juliet Lohuis.

Bereit für die nächste Herausforderung: Münsters Zuspielerin Mareike Hindriksen, Trainer Teun Buijs sowie die Mittelblockerinnen Roosa Lakkonen und Juliet Lohuis. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Das wird schwierig: Die Volleyballerinnen des USC Münster sind am Samstag in Schwerin gefordert. Der Gastgeber ist amtierender Meister und schon wieder Spitzenreiter. USC-Trainer Teun Buijs hat eine ganz besondere Verbindung zum SSC.

Von Wilfried Sprenger

Die Herausforderung an diesem achten Spieltag in der Volleyball-Bundesliga könnte nicht größer sein. Auswärts beim Schweriner SC kämpft der USC Münster Samstag (19 Uhr) um Punkte. Das Team aus Mecklenburg-Vorpommern ist der aktuelle Meister und führt das Klassement erneut an. Lange war dieser Klassiker kein Spitzenspiel. Diesmal schon: Was an den Unabhängigen liegt, die sich mit einer vorzüglichen Zwischenbilanz auf Rang vier und damit ganz nahe an den Top-Mannschaften eingeordnet haben. Es sind Münster wirklich nur Komplimente zu machen für das erste Drittel der Normalrunde.

Dies auch vor dem Hintergrund einiger Widrigkeiten, denen der USC standhaft trotzt. Die Erkrankung von Ivana Bulajic durchkreuzte einige Pläne, nun fällt Ines Bathen aus. Eine Sprunggelenkverletzung verhinderte schon gegen Vilsbiburg ihren Einsatz, auch in Schwerin ist sie nicht am Ball. Eine Untersuchung Anfang nächster Woche wird Aufschluss über die Dauer der unfreiwilligen Auszeit geben. Natürlich warten alle im Team auf die Rückkehr der erfahrenen Spielerin.

Für Münsters Trainer Teun Buijs ist die Partie im Nordosten der Republik eine Reise in die Vergangenheit. Der 57-Jährige coachte Schwerin zwischen 2011 und 2013 und gewann mit dem Team je zwei Mal die Meisterschaft und den DVV-Pokal. „Es war eine schöne Zeit dort“, erinnert sich der Niederländer, „doch nun stehe ich auf der anderen Seite. Meine Aufgabe ist es, das Bestmögliche für Münster herauszuholen.“

Der USC tritt die Aufgabe als krasser Außenseiter an. Vor der Niederlage am Mittwoch in Dresden (2:3) gab der SSC in sechs Begegnungen nur einen Satz ab. Münster stellt sich einer Herkulesaufgabe. Buijs weiß das und sagt: „Unser Ziel muss es sein, ein gutes Spiel zu machen. Ein Satzgewinn wäre schon überragend.“

Die letzten Tage vor der Weihnachtspause halten den USC mächtig auf Trab. Schon kommenden Mittwoch tritt die Mannschaft beim Tabellenvorletzten Suhl an, vier Tage später folgt das einzige NRW-Duell gegen die bislang ebenfalls sehr erfolgreichen Ladies in Black Aachen. Für Münster geht es darum, die gute Ausgangsposition zu verteidigen. „Wir möchten als Vierter oder Fünfter in die Playoffs. Dann würden wir den drei Top-Teams im Viertelfinale aus dem Weg gehen“, erklärt ­Buijs.

►Vor ihrem ersten Saisoneinsatz steht Luisa Keller. Die 16-Jährige ist nach einer Erkrankung wieder fit. 



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