Sa., 09.12.2017

Volleyball: Frauen-Bundesliga USC Münster schnuppert beim 2:3 in Schwerin an einer Sensation

Starke Partie in Schwerin: Lisa Thomsen

Starke Partie in Schwerin: Lisa Thomsen Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Der USC Münster bleibt eine positive Überraschung in der Frauen-Volleyball-Bundesliga. Allerdings reichte dem Team von Trainer Teun Buijs eine 2:0-Satzführung beim SSC Palmberg Schwerin nicht zum Sieg. Der Titelfavorit gewann mit 3:2 (23:25, 23:25, 25:18, 25:18, 15:9).

Von Alexander Heflik

Das war eine Überraschung, eine positive: Der USC Münster holte im Gastspiel beim Schweriner SC einen Punkt. Am Ende setzte sich aber das favorisierte Team der Gastgeberinnen vor 1894 Zuschauern durch und bleibt Tabellenführer der Volleyball-Bundesliga der Frauen nach dem 3:2 (23:25, 23:25, 25:18, 25:17, 15:9). Allerdings verletzte sich beim USC Lena Vedder in der Schlussphase und konnte nicht mehr weiterspielen.

Münster nach Schwerin war eine Reise wert. Den ersten Satz gewann das Team von Teun Buijs überraschend mit 25:23. Im zweiten Durchgang lag der Satzausgleich für Schwerin bei einer 18:14-Führung in der Luft. Doch der USC konterte mit einem 7:0-Lauf. Münster drehte das Ding und gewann erneut mit 25:23. Es war die 2:0-Führung für Münster. Bahnte sich tatsächlich eine Sensation an?

Nicht ganz, weil die Gastgeberinnen jetzt immer mehr ihren Rhythmus fanden. Vor allem die frühere USC-Spielerin Louisa Lippmann war nicht zu stoppen. Später wurde sie nicht nur zur Spielerin des Spiels auf Seiten des SCC gekürt, sondern hatte 28 Punkte und fünf Blocks erzielt. Früh ging Schwerin im dritten Satz in Führung (7:2 und 9:5), der Vorsprung wurde ausgebaut auf 19:10. Münsters Anschluss zum 15:19 weckte nur kurz Hoffnungen bei den Gästen. Am Ende war der dritte Durchgang mit 25:18 eine sichere Beute des SSC. Im vierten Satz hielt Münster bis zum 11:13 mit, ehe der Titelanwärter auf 19:13 und 23:14 entscheidend von dannen zog.

Also musste der Tiebreak die Entscheidung bringen. Und da war vor allem Schwerin gleich voll da und sorgte mit einer 8:0-Führung für die Vorentscheidung. Nach zwei Stunden verwandelte der amtierende Deutsche Meister den Matchball zum 15:9.

Münster nahm aber trotzdem einen Punkt mit auf die Heimreise, verteidigte Rang vier in der Tabelle und unterstrich, dass der gute Saisonstart kein Strohfeuer ist. Libera Lisa Thomsen wurde als beste USC-Spielerin nach der Partie geehrt, Juliet Lohuis (14 Punkte) und Ivana Vanjak (15) sammelten die meisten Zähler für den USC. Der ganz Tross fährt mit der Gewissheit heim, auch am kommenden Mittwoch beim Auswärtsspiel beim VfB Suhl bestehen zu können. Am Sonntag danach folgt dann zum Jahresabschluss die Heimpartie gegen Tabellennachbar Aachen.



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