Mi., 28.02.2018

Volleyball: Frauen-Bundesliga USC Münster: Erst ein Doppeltest, dann zwei Ruhetage

Nach ihrer Verletzungspause ist Ivana Vanjak (l.), hier in der Annahme mit Lina Alsmeier, wieder zurück im USC-Team, das gegen die niederländische U-19-Auswahl doppelt testet.

Nach ihrer Verletzungspause ist Ivana Vanjak (l.), hier in der Annahme mit Lina Alsmeier, wieder zurück im USC-Team, das gegen die niederländische U-19-Auswahl doppelt testet. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Die niederländische U-19-Nationalmannschaft, der VfB Suhl und dann Dresden oder Schwerin. Das ist der sportliche Fahrplan des USC Münster in den kommenden Wochen. Los geht es mit einem Doppeltest gegen die Oranje-Talente – erst in Sendenhorst, dann am Berg Fidel.

Von Henner Henning

Für neun der elf Volleyball-Bundesligisten ruht an diesem Wochenende der Pflichtspielbetrieb. Einzig der VC Wiesbaden und der Dresdner SC treten am Sonntag ans Netz und spielen ab 16.30 Uhr in der Mannheimer SAP-Arena den Nachfolger von Allianz MTV Stuttgart als Pokalsieger 2018 aus. Die ruhigen Tage nutzt Teun Buijs, Trainer des USC Münster, um seinen Schützlingen noch einmal ein freies Wochenende zu spendieren, ehe es in den Schlussspurt der Saison gehen wird.

Der Fokus liegt schon jetzt auf dem Playoff-Viertelfinale (ab dem 17. März), wenn der USC voraussichtlich auf Dresden oder den SSC Palmberg Schwerin treffen wird. Eine Woche vorher steht noch die letzte Hauptrunden-Partie gegen den VfB Suhl (10. März, 19 Uhr) auf dem Programm, die Buijs bei aller Konzentration auf die Ausscheidungsspiele nicht herschenken will. „Dieses Spiel ist für uns schon wichtig, um Selbstvertrauen zu bekommen“, sagt der niederländische Coach, der zuvor seinen Schützlingen aber noch zweifache Spielpraxis bescheren wird. Am Donnerstag reist die niederländische U-19-Nationalmannschaft nach Münster und testet zwei Mal gegen den USC. Die Idee und den Kontakt hatte selbstredend Buijs, der als früherer Nationalspieler (321 Einsätze) und ehemaliger Jugend-Nationalcoach seines Landes noch beste Kontakte zum niederländischen Dachverband NeVoBo pflegt.

Spiel in Sendenhorst

Den ersten Vergleich am Donnerstag (19 Uhr) richtet der USC-Partnerverein SG Sendenhorst in der heimischen St.-Martin-Sporthalle aus, am Freitag (14.30 Uhr) gibt es zudem noch eine Trainingspartie im Volleydome am Berg Fidel.

Mit dabei ist dann auch Ivana Vanjak, die nach ihrer Verletzung im Sprunggelenk Spielpraxis sammeln muss. Zwar wirkte die deutsch-kroatische Hauptangreiferin am vergangenen Samstag beim 1:3 in Aachen schon wieder mit, bei 100 Prozent aber war sie noch nicht wieder. „Wir sind sehr glücklich, dass sie zurück ist, auch wenn sie noch nicht in der Form von vor drei Wochen ist. Sie braucht jetzt Rhythmus, wir brauchen den Rhythmus“, erklärt Buijs.

Und den kann sich Vanjak gegen die Oranje-Talente holen, ehe sie sich wie ihre Teamkolleginnen ein letztes Mal vor dem Saisonendspurt erholen darf.



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