Fr., 09.03.2018

Volleyball: Frauen-Bundesliga USC Münster will die Punkterunde mit Platz sechs optimieren

Auszeit :  U SC-Trainer Teun Buijs bespricht, erklärt und stellt seine Spielerinnen ein. An diesem Samstag wird das Thema „Sieg“ dabei eine zentrale Rolle einnehmen . Auszeit: USC-Trainer Teun Buijs stellt seine Spielerinnen ein. An diesem Samstag spielt Münster gegen den VfB Suhl, eine Woche später starten die Playoffs.

Auszeit :  U SC-Trainer Teun Buijs bespricht, erklärt und stellt seine Spielerinnen ein. An diesem Samstag wird das Thema „Sieg“ dabei eine zentrale Rolle einnehmen . Auszeit: USC-Trainer Teun Buijs stellt seine Spielerinnen ein. An diesem Samstag spielt Münster gegen den VfB Suhl, eine Woche später starten die Playoffs. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Rechtzeitig zum Abschluss der Punkterunde hat USC-Trainer Teun Buijs (endlich) wieder die Qual der Wahl und nahezu den kompletten Kader zur Verfügung. Gegen Suhl soll aber neben Masse vor allem Klasse die drei erhofften Punkte bescheren.

Von Wilfried Sprenger

Das ist einmal eine gute Nachricht: Mit Ausnahme der Langzeitverletzten Lena Vedder hat USC-Trainer Teun Buijs zuletzt mit dem kompletten Kader arbeiten können. Das gab es nicht oft in dieser Saison, vor allem in der Rückrunde schüttelten personelle Probleme den Volleyball-Bundesligisten kräftig durch. Im letzten Hauptrundenspiel treffen die Unabhängigen am Samstag (19.30 Uhr, Sporthalle Berg Fidel) auf den Rangneunten VfB Suhl.

Beim Showdown vor den Playoffs wird die Tabelle womöglich noch einmal neu gemischt. Aktuell ist der USC Siebter, wenn es gut läuft, kann er noch einen Platz klettern. Die kleine Tour nach oben setzt einen eigenen Erfolg über Suhl zwingend voraus. Und dann bedarf es noch der Schützenhilfe des SC Potsdam im Heimspiel gegen Vilsbiburg. Coach Buijs würde sich über die Verbesserung freuen. „Rang sechs ist jetzt das Ziel“, sagte er am Freitag. Gelingt der Platzwechsel mit Vilsbiburg, würde Mün­ster im Playoff-Viertelfinale (best of three) auf den Dritten der Hauptrunde treffen. Das ist zurzeit der Schweriner SC, und es deutet vieles daraufhin, dass dies auch so bleibt. Pokalsieger Dresden als aktueller Zweiter wird sich in eigener Halle gegen Absteiger Erfurt kaum die Butter vom Brot nehmen lassen. Buijs hätte nichts gegen K.o.-Spiele gegen den Titelverteidiger aus Mecklenburg-Vorpommern. „In dieser Saison haben wir uns zweimal sehr gut gewehrt. Es gibt Möglichkeiten, Schwerin zu ärgern“, erklärt der Niederländer. Dazu hat er ja auch noch Bindung zum SSC. 2012 und 2013 wurde der 58-Jährige mit den Nordostdeutschen jeweils Meister und Pokalsieger.

Sollte Münster Siebter bleiben, wäre Dresden der Viertelfinal-Konkurrent. Aber auch ein Duell mit Spitzenreiter Stuttgart, der definitiv als Erster in die Playoffs startet, ist nicht komplett auszuschließen. Tatsächlich kann der USC noch auf Platz acht zurück fallen: Wenn er gegen Suhl verliert und Potsdam mit einem Erfolg über Vilsbiburg zwei Punkte aufholt.

Mit dieser Konstellation mag sich in Münster niemand beschäftigen. Teun Buijs ist sehr froh, endlich 14 gesunde Spielerinnen zu haben. Die zweiwöchige Spielpause hat sein Team zur Regeneration (drei freie Tage) und zum Aufbau neuer Energie genutzt. Gegen Suhl soll es sich mit einem Sieg Selbstvertrauen holen und zeigen, „dass wir bereit sind für große Kämpfe in den Playoffs“.



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