Sa., 10.03.2018

Volleyball: Frauen-Bundesliga USC Münster schlägt VfB Suhl mit 3:0 und trifft in den Playoffs auf den Schweriner SC

Wertvollste Spielerin des USC Münster gegen Suhl: Ines Bathen.

Wertvollste Spielerin des USC Münster gegen Suhl: Ines Bathen. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Der USC Münster hat sein Heimspiel gegen den VfB Suhl souverän mit 3:0 für sich entschieden. Platz sechs steht nach der Hauptrunde zu Buche – in den Playoffs wartet nun Meister Schweriner SC.

Von Wilfried Sprenger

Die Volleyballerinnen des USC Münster starten mit viel Schwung in die Playoffs. Gegen den VfB Suhl gewannen sie am Samstagabend glatt 3:0 (25:16, 25:18, 25:18). Der Sieg bescherte ihnen in der Tabelle noch einen kleinen Sprung, als Sechster treffen sie im Viertelfinale nun auf den Schweriner SC. Die Best-of-Three-Serie beginnt am nächsten Samstag in Schwerin. Voraussichtlich am 25. März wird dann am Berg Fidel gespielt. Im Falle eines Entscheidungsspiels hätte Schwerin Heimrecht. „Ich bin glücklich, dass es gegen Schwerin geht. Das ist der Meister und natürlich eine riesige Herausforderung. Doch in den beiden Partien in dieser Saison haben wir jeweils gut ausgesehen“, sagte Trainer Teun Buijs. Auch Ines Bathen blickt der Herkules-Aufgabe gespannt entgegen. „Wir sind klarer Außenseiter, aber nicht komplett chancenlos“, erklärte sie.

Zur Begegnung gegen Suhl: Im Hinspiel hatte der USC noch einen Satz abgegeben, im zweiten Vergleich kamen die Thüringerinnen für den Trostpreis nicht in Frage. Überwiegend souverän und gewohnt kampfstark präsentierte sich Münster im letzten Spiel der Hauptrunde. Allerdings gegen einen Gegner, der auch nicht mehr verdiente als Platz neun und damit in den K.o.-Runden nur Zuschauer ist.

Nach kleinem Holperstart drückte der USC dem Spiel rasch und energisch seinen Stempel auf. Von 1:3 flog er im ersten Satz an Suhl vorbei und auf 13:8 davon. Mareike Hindriksen führte gekonnt Regie, im Abschluss wuchs Ines Bathen wieder einmal über sich hinaus. Die 27-Jährige machte ein großes Spiel und war weder aus dem Hinterfeld noch am Netz zu blocken. Klasseleistung der Angreiferin.

Im zweiten Abschnitt hielt Suhl einige Zeit Anschluss, erst beim 13:12 setzte sich Münster entscheidend ab. „Da waren wir kurz unkonzentriert, aber das hat die Mannschaft am Ende ja wieder korrigiert“, sagte Coach Buijs. Auch im dritten Durchgang leistete sich der USC einen kleinen Hänger, diesmal zu Beginn, da kam er nur schwer in Schwung. Doch nach der zweiten technischen Auszeit packten Bathen, Ivana Vanjak, Juliet Lohuis und Louisa Keller (ganz stark) noch einmal den Hammer aus. Dass Ines Bathen schließlich das Match beendete, krönte ihre starke Leistung an diesem Abend. Später nahm sie auch den Preis für die wertvollste Spielerin entgegen.



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