Mo., 26.03.2018

Volleyball: Frauen-Bundesliga Saison-Aus ohne Belohnung für den USC

Ein letzter Dank an die Fans: Kapitänin Mareike Hindriksen und ihre Kolleginnen sind nach dem Saisonaus enttäuscht.

Ein letzter Dank an die Fans: Kapitänin Mareike Hindriksen und ihre Kolleginnen sind nach dem Saisonaus enttäuscht. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Das war sie also, die Saison 2018/19 für den USC Münster. Zwei Spielerinnen, Nadja Schaus und Ivana Bulajic, gehen definitiv. Ines Bathen überlegt noch, ob sie ihre Karriere fortsetzt. Und es gibt weitere Fragezeichen. Doch zunächst musste erst mal das Aus gegen Schwerin verarbeitet werden.

Von Henner Henning

Es liegt in der Natur der Playoffs, dass nur der neue Meister die laufende Saison mit einem Sieg beendet. Und so geht auch der USC Münster ohne Erfolgserlebnis aus der Spielzeit, die im DM-Viertelfinale mit dem zweiten 0:3 gegen den SSC Palmberg Schwerin endgültig vorbei war.

Nach dem von Louisa Lippmann verwandelten Matchball war die Zeit für Emotionen gekommen. Hier und da kullerten ein paar Tränen über die Wangen der USC-Spielerinnen, die einmal mehr Leidenschaft und Kampfgeist in die Waagschale geworfen hatten. Aber erneut mit komplett leeren Händen dastanden. „Zum zweiten Mal 0:3 zu verlieren, fühlt sich doof an. Wir hatten uns so viel vorgenommen und wollten zumindest diesen Satzgewinn“, sagte Kapitänin Mareike Hindriksen, die mit ihren Teamkolleginnen im zweiten Abschnitt zwei Chancen zum Satzausgleich hatte. „Aber Schwerin ist auf einem anderen Level als wir. Wir haben nicht das Niveau gezeigt, das wir hätten abrufen müssen, um dem Gegner gefährlich zu werden“, erklärte Juliane Langgemach.

Ihre Zukunft am Berg Fidel lässt die Mittelblockerin offen, ihr Zwei-Jahres-Vertrag endet im Sommer. „Wir sind ein klasse Team, in dem ich mich wie auch in Münster wohl fühle. Mehr möchte ich aber jetzt nicht sagen“, meinte die 23-Jährige. Fraglich ist auch das weitere Wirken von Ines Bathen in Münster, das USC-Urgestein erwägt, ihre Bundesliga-Karriere zu beenden. „Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen. Es kann sein, dass es mein letztes Spiel war. Daher war es auch emotional“, sagte die 27 Jahre alte Angreiferin.

Sicher dagegen ist der Abschied von Ivana Bulajic, die wegen ihrer Krankheit nicht einmal für den USC auflief. Und auch die zweite Zeit von Nadja Schaus am Berg Fidel endete am Sonntag.



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