Mo., 26.03.2018

Volleyball: Frauen-Bundesliga Ivana Vanjak verlängert – der USC ist bei seiner Personalplanung schon weit

Ivana Vanjak, die sich im ersten Jahr beim USC zur Angreiferin Nummer eins gespielt hat, bleibt eine weitere Saison am Berg Fidel.

Ivana Vanjak, die sich im ersten Jahr beim USC zur Angreiferin Nummer eins gespielt hat, bleibt eine weitere Saison am Berg Fidel. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Einen Tag nach dem Aus im Playoff-Viertelfinale gegen den Deutschen Meister SSC Palmberg Schwerin verkündete der USC Münster eine gute Botschaft. Ivana Vanjak, Hauptangreiferin des Bundesligisten, verlängert ihren auslaufenden Vertrag am Berg Fidel um ein Jahr.

Von Henner Henning

Noch am Sonntag wand sich Ivana Vanjak galant aus der Bredouille, Fragen über ihre Zukunft ließ sie höflich, aber bestimmt offen. Keine Auskunft. Doch nicht einmal 24 Stunden später ist klar, wie es in der Karriere der 22-Jährigen weitergeht. Ihrem ersten Jahr beim USC Münster folgt ein zweites, die Hauptangreiferin des Volleyball-Bundesligisten verlängert ihren auslaufenden Vertrag um weitere zwölf Monate. Ein Signal mit Strahlkraft, das da vom Berg Fidel aus leuchtet.

„Ich fühle mich in Münster, in dieser tollen Mannschaft und im Umfeld total wohl. Hier wird man überall mega unterstützt. Und ich mag die Philosophie, die hier umgesetzt wird“, sagt Vanjak, die sich mit ihren Leistungen ins Notizheft von Bundestrainer Felix Koslowski gespielt hat. 234 Punkte erzielte die in Frankfurt geborene Deutsch-Kroatin in der Hauptrunde – Platz acht, und das obwohl sie drei von 20 Partien verpasst hatte. Ein Fakt, der sie interessant macht für internationale Aufgaben im Dress der DVV-Auswahl. „Es war für mich persönlich ein sehr erfolgreiches Jahr. Ich hoffe, dass ich im Sommer viele Maßnahmen bei der Nationalmannschaft haben werde. Ich bin physisch bereit und super motiviert. Ich bekomme nie genug vom Volleyball. Insofern ist mir der positive Stress bei der Nationalmannschaft lieber, als wenn ich eine Pause hätte.“

Zeichen der Kontinuität

Vanjak ist die neunte Spielerin, die für die erst im November beginnende Saison an den USC gebunden ist. Die Routiniers Lisa Thomsen und Mareike Hindriksen, Juliet Lohuis, Liza Kastrup, Lena Vedder, Chiara Hoenhorst sowie die Junioren-Nationalspielerinnen Lina Alsmeier und Luisa Keller sind wie Vanjak fix dabei. Soweit war der USC zum vergleichbaren Zeitpunkt in den vergangenen Jahren nicht.

Ein gutes Zeichen, dass sich die Mannschaft unter Trainer Teun Buijs mit Kontinuität weiterentwickeln kann. Zumal eine weitere Aussage von Vanjak aufhorchen lässt. „Ich habe den Eindruck, dass wir zum großen Teil als Team zusammenbleiben. Mit etwas weniger Verletzungen und etwas mehr Glück werden in der nächsten Saison Erfolge kommen“, erklärt die 1,93 Meter große Angreiferin.

Offen ist noch der Verbleib von USC-Urgestein Ines Bathen, Mittelblockerin Juliane Langgemach – beide gehörten zu den Stammkräften von Buijs und äußerten sich am Sonntag noch nicht über ihre Zukunft – sowie vom finnischen Duo Roosa Laakkonen (Mitte) und Katja Kylmäaho (Zuspiel). „Wir führen Gespräche mit den Spielerinnen, die hier sind. Es sieht ganz gut aus“, sagt Buijs, ohne sich konkret in die Karten schauen zu lassen. Doch dass zusätzlich frische, externe Kräfte den USC im Sommer unterstützen sollen, gibt der 58-Jährige zu Protokoll. „Zwei oder drei Verstärkungen sollen noch kommen“, erklärt Buijs.



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