Volleyball: Bundesliga
Der USC Münster geht mit vollem Tank in die letzten Runden

Münster -

Jetzt gilt’s! Nach kleiner Schwächephase , die den USC in der Tabelle auf Rang neun drückte, nimmt das Team den Kampf um die Playoff-Plätze wieder auf. Im Heimspiel am Sonntag gegen den Drittletzten Straubing sind drei Punkte Pflicht.

Freitag, 08.03.2019, 15:28 Uhr aktualisiert: 10.03.2019, 18:32 Uhr
Mareike Hindriksen (Nr. 2) gibt beim USC den Takt an. Vor dem Neustart nach dreiwöchiger Pause sagt sie: „Die Stimmung ist bestens, alle freuen sich darüber, wieder ein Heimspiel zu haben.“
Mareike Hindriksen (Nr. 2) gibt beim USC den Takt an. Vor dem Neustart nach dreiwöchiger Pause sagt sie: „Die Stimmung ist bestens, alle freuen sich darüber, wieder ein Heimspiel zu haben.“ Foto: Jürgen Peperhowe

Die letzten Punktspiele bestritt der USC im Reserve-Modus. Da war kaum noch Benzin im Tank, der SC Potsdam und der VC Wiesbaden hatten am Berg Fidel ziemlich leichtes Spiel. Mit frischem Treibstoff macht sich Münster nun auf die Aufholjagd. Von Position neun startet der Bundesligist in die letzten vier Spieltage der Hauptrunde. Es steht nicht weniger als die Teilnahme an den Playoffs auf dem Spiel – als Neunter wäre der USC raus. So wird das Heimspiel gegen den Tabellenzehnten NawaRo Straubing am Sonntag (14.30 Uhr, Sporthalle Berg Fidel) zur Pflichtaufgabe. Alles andere als ein „Dreier“ käme einer gewaltigen Enttäuschung gleich.

Ein bisschen lügt das Klassement. So sind Münster und Straubing zwar Nachbarn, doch durch satte zwölf Punkte getrennt. Das Hinspiel gewann der USC glatt und souverän 3:0. Eine Wiederholung ist seitens der Hausherrinnen gewünscht, tatsächlich sind die Chancen gut. Die Niederbayerinnen präsentierten sich zuletzt formschwach, verloren sechs von sieben Spielen und diese samt und sonders 0:3. Münsters Coach Teun Buijs stellt sich dennoch auf erheblichen Widerstand ein. „Straubing hat keine Chance mehr auf die Playoffs und kann befreit aufspielen“, sagt er.

Mit Ausnahme von Ivana Vanjak spielt Münster am Sonntag mit voller Kapelle. Dies lässt dem Coach vor allem im lange ausgedünnten Mittelblock eine ganze Reihe von Optionen. Juliane Langgemach, Kazmiere Brown, Juliet Lohuis und Marie Schölzel kämpfen am Netz um die Stimme des Trainers. Um die Motivation macht sich Buijs nach dreiwöchiger Pause keine Sorgen. „Alle brennen darauf, dass es wieder losgeht.“ Ein bisschen fühle es sich so an, als beginne die Saison noch einmal von vorn.

Das ist natürlich ein trügerisches Gefühl, tatsächlich gibt es keine Eingewöhnungszeit mehr, jetzt kann jeder Satz wichtig werden. Selbst Tabellensprünge sind möglich. Am Samstag legen Aachen (5.) und Wiesbaden (8.) sowie Vilsbiburg (6.) und Suhl (7.) in direkten Duellen um die Playoff-Qualifikation vor. Bei passenden Ergebnissen hat Münster tags darauf die Chance, auf Platz sechs zu hüpfen.

Das ist natürlich graue Theorie, die Entscheidung fällt auch beim Volleyball auf dem Platz. Beim USC hält dort Mareike Hindriksen die wichtigsten Fäden in der Hand. Die Zuspielerin geht gut regeneriert und bei bester Laune in den heißen Endspurt. „Die Stimmung ist bestens, alle freuen sich darüber, wieder ein Heimspiel zu haben“, sagt und verspricht Hindriksen. Auch Buijs ist zuversichtlich: „Wir hatten eine sehr gute Trainingswoche und sind bereit.“

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