Volleyball: Frauen-Bundesliga
Lisa Thomsen in neuer Mission für den USC Münster unterwegs

Münster -

Ihre Karriere hat sie nach der vergangenen Spielzeit beendet. Dem USC Münster bleibt Lisa Thomsen aber erhalten – in einer Doppelrolle. Als Co-Trainerin und Teammanagerin.

Mittwoch, 26.06.2019, 15:56 Uhr aktualisiert: 26.06.2019, 20:24 Uhr
Arbeiten in veränderter Konstellation weiter Seite an Seite: Die frühere Libera Lisa Thomsen wird ab der kommenden Saison hauptamtliche Co-Trainerin von Chefcoach Teun Buijs und Teammanagerin beim USC Münster.
Arbeiten in veränderter Konstellation weiter Seite an Seite: Die frühere Libera Lisa Thomsen wird ab der kommenden Saison hauptamtliche Co-Trainerin von Chefcoach Teun Buijs und Teammanagerin beim USC Münster. Foto: Jürgen Peperhowe

Lisa Thomsen bleibt dem USC Münster erhalten. Nicht als Libera, die 33-Jährige hatte ihre Karriere nach der vergangenen Saison beendet. Vielmehr wird sie hauptamtliche Co-Trainerin und Teammanagerin in Personalunion, bereits seit dem 1. Juni ist Thomsen in ihrem neuen Job beim Bundesligisten tätig.

„Direkt im Anschluss an meine Karriere hier den Schritt in mein neues Berufsleben zu machen, ist für mich eine tolle Sache. Der Verein liegt mir am Herzen, zur Stadt Münster habe ich schon seit meiner Kindheit eine besondere Verbindung“, sagt Thomsen, die bei den Unabhängigen einen unbefristeten Vertrag unterschrieben hat.

Vor etwa einem Jahr kam der Gedanke auf, Thomsen weiter am Berg Fidel zu halten. In ersten Treffen loteten beide Seiten aus, inwieweit man zusammenfinden und -arbeiten kann. Das Ende vom Lied ist die Anstellung Thomsens, die ihren Job als „Kombination“ beschreibt, die es so im deutschen Volleyball „erst selten gegeben hat“. So wird sie als Assistentin – zudem wird Marvin Mallach weiter als zweiter Co-Trainer dem USC erhalten bleiben – den Chefcoach Teun Buijs im Training unterstützen, bei der Videoanalyse helfend eingreifen und im Spiel ein Auge auf das taktische Verhalten des USC sowie des Gegners haben. Zudem fallen ihr als Teammanagerin organisatorische Aufgaben etwa bei Auswärtsfahrten zu, auf der Geschäftsstelle greift sie etwa in die Kommunikation mit der Volleyball Bundesliga VBL ein oder repräsentiert den Verein bei Sponsorenterminen. „Ich decke in meiner Funktion einige Schnittstellen ab“, sagt Thomsen, die ihre jüngst gesammelten Erfahrungen als Teammanagerin der deutschen Frauen-Nationalmannschaft einfließen lassen will – wie auch ihr gelerntes Wissen aus dem Studium (Sport Business Manager), das sie im kommenden Jahr mit dem Master abschließen will.

Wie einst auf dem Feld geht sie auch ihre neue Aufgabe mit großem Tatendrang, Eifer und Ehrgeiz an. „Ich will etwas bewegen und helfen, den USC langfristig wieder dahin zu bringen, wo er einmal war. Dafür werde ich meine ganze Energie aufwenden“, sagt Thomsen selbstbewusst.

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